Ippesheim...wo ist das denn? Im Weingartenparadies

Ippesheim...wo ist das denn? Im Weingartenparadies
Bild: © meins

Ippesheim...wo ist das denn? Im Weingartenparadies

4. Juni 20261 Minute Lesezeit

Fairness und sportlicher Respekt

Gestern, Ippesheim, 03. Juni 2026: Beim anspruchsvollen Weinparadieslauf in Ippesheim war ich anfänglich skeptisch, doch nach dem Beginn im recht engen Startbereich für fast 200 Läufer und nach absolvierten ca.500m ging es mit Ausdauer und Kampfgeist weiter- (erste Hürde, der erste knackige Anstieg auf Schotterweg) – und lieferte dabei ein außergewöhnliches Duell über mehrere Kilometer.

– Es war nicht nur ein Lauf, es war ein Kampf gegen Strecke, Steigung und sich selbst: Der Weinparadieslauf in Ippesheim verlangte den 95

Teilnehmern im Hobbylauf alles ab. Eingebettet in die beeindruckende Kulisse der fränkischen Weinberge entwickelte sich ein Rennen, das gleichermaßen landschaftlich reizvoll wie sportlich fordernd war.

Bereits früh zeigte sich der anspruchsvolle Charakter der Strecke. Lange, kräftezehrende Anstiege hinauf in die Weinberge brannten in den Beinen, während wechselnder Untergrund höchste Konzentration erforderte. Vor allem die vielen Schotterpassagen forderten die Trittsicherheit, ergänzt durch Wiesenabschnitte, die zusätzliche Kraft kosteten. Nur zu Beginn und im Ziel konnten sich die Läufer auf Asphalt und Beton kurz erholen.

Ab Kilometer 2 entwickelte sich ein besonderer Moment des Rennens: ich lief gemeinsam mit einer erst 14-jährigen Sportlerin und zog sie über weite Strecken des Rennens mit, als diese zunehmend Schwierigkeiten bekam. So entstand ein bemerkenswertes, generationenübergreifendes Duell, das von Fairness und sportlichem Respekt geprägt war.

Dieses intensive Rennen spiegelte sich auch im Ergebnis wider: ich erreichte den 20. Platz in der Gesamtwertung unter allen 95 Teilnehmern und belegte Rang 16 bei den Männern.

und in der Alterswertung: M60 mit deutlichem Vorsprung souverän den 1. Platz – ein beeindruckender Beweis für Ausdauer, Erfahrung und Willensstärke und wieder der Beweis, dass sich manches erst im Lauf des Rennens entwickeln muss.

So blieb am Ende nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch die Erinnerung an ein außergewöhnliches Rennen, das von Einsatz, Leidenschaft und einem besonderen Moment geprägt

war.

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