Berlin-Marathon 2026: Startzeit, Livestream, Strecke, Favoriten, Live-Tracking und Ergebnisse

Berlin-Marathon 2026: Startzeit, Livestream, Strecke, Favoriten, Live-Tracking und Ergebnisse
Bild: © SPOFERAN | Symbolbild (KI)

Berlin-Marathon 2026: Startzeit, Livestream, Strecke, Favoriten, Live-Tracking und Ergebnisse

10. September 20266 Minuten Lesezeit

Am 27. September startet der Berlin-Marathon mit über 56.000 Läufer:innen. Erfahre Startzeiten, Favoriten, Strecke und wie du das Rennen live verfolgst.

Am Sonntag, 27. September 2026, gehört Berlin wieder den Läuferinnen und Läufern. Weit über 56.000 Sportler:innen werden zur 52. Ausgabe des BMW BERLIN-MARATHON erwartet. Sportlich könnte insbesondere das Frauenrennen außergewöhnlich werden: Tigst Assefa kehrt an den Ort ihres früheren Weltrekords zurück – und will sich die globale Bestmarke zurückholen.

Hier findest du die wichtigsten Informationen zum Berlin-Marathon 2026: Startzeit, Livestream und TV-Übertragung, Strecke, Startliste und Favoriten, Live-Tracking sowie am Renntag die Ergebnisse.

Berlin-Marathon 2026 auf einen Blick

  • Datum: Sonntag, 27. September 2026

  • Start der Läufer:innen: ab 8:45 Uhr in sechs Startwellen

  • Startort: Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Kleinem Stern

  • Livestream und TV: ab 8:30 Uhr live bei RTL und RTL+, anschließend auf YouTube

  • Distanz: 42,195 Kilometer

  • Topfavoritin: Tigst Assefa

  • Deutsche Hoffnung: Esther Pfeiffer mit Blick auf den deutschen Marathonrekord

  • Titelverteidiger Männer: Sabastian Sawe startet verletzungsbedingt nicht

  • Live-Tracking: über die offizielle Berlin-Marathon-App möglich

Wann startet der Berlin-Marathon 2026?

Der BMW BERLIN-MARATHON 2026 findet am Sonntag, 27. September, statt. Der Start befindet sich auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Kleinem Stern.

Die Top-Handbiker starten um 8:20 Uhr, die Elite der Rollstuhlathlet:innen um 8:26 Uhr. Weitere Handbiker und Rollstuhlathlet:innen folgen um 8:29 Uhr.

Für die Läuferinnen und Läufer fällt der erste Startschuss anschließend um 8:45 Uhr. Das Feld wird 2026 auf sechs Startwellen verteilt.

Damit beginnt der Marathon früher als in den vergangenen Jahren. Nach den ungewöhnlich warmen Bedingungen beim Berlin-Marathon 2025 hat der Veranstalter reagiert: Die Startzeiten wurden vorverlegt, die Zahl der Startwellen erhöht und die Versorgung entlang der Strecke weiterentwickelt.

Wo läuft der Berlin-Marathon 2026 im TV und Livestream?

Wer das Rennen nicht direkt an der Strecke verfolgt, kann den Berlin-Marathon 2026 live im Fernsehen und online sehen.

RTL überträgt am Sonntag ab 8:30 Uhr bis etwa 12:15 Uhr live im Free-TV. Parallel läuft die Übertragung über RTL+. Anschließend wird der Livestream auf dem YouTube-Kanal des BMW BERLIN-MARATHON fortgesetzt.

Damit dürften insbesondere die Entscheidungen der Elite bei Männern und Frauen komplett live zu sehen sein.

Berlin-Marathon 2026 Live-Tracking: Wie kann ich Läufer verfolgen?

Wer bestimmte Teilnehmer:innen verfolgen möchte, kann dafür die offizielle App des BMW BERLIN-MARATHON nutzen.

Über das Live-Tracking lassen sich bis zu 25 Läuferinnen und Läufer bzw. Inlineskaterinnen und -skater gleichzeitig verfolgen. Zusätzlich bietet die App Live-Ergebnisse, Leaderboards, eine interaktive Streckenkarte sowie Informationen rund um das Marathon-Wochenende.

Gerade für Familie, Freunde und Vereinskolleg:innen ist das eine einfache Möglichkeit, Zwischenzeiten und Rennverlauf einzelner Starter zu verfolgen.

Strecke des Berlin-Marathons 2026: Wo führt die Route entlang?

Die 42,195 Kilometer lange Strecke des Berlin-Marathons gehört zu den bekanntesten und schnellsten Marathonkursen der Welt.

Gestartet wird auf der Straße des 17. Juni. Von dort führt die Route durch zahlreiche Berliner Stadtteile und vorbei an einigen der bekanntesten Orten der Hauptstadt. Unter anderem passieren die Läufer:innen Moabit und Friedrichshain, den Südstern, das Rathaus Schöneberg, den Kurfürstendamm und den Potsdamer Platz, bevor es über Unter den Linden in Richtung Brandenburger Tor geht. Die Strecke entspricht nach aktuellem Stand im Wesentlichen der Route der vergangenen Jahre.

Kurz vor dem Ziel wartet einer der bekanntesten Momente des internationalen Marathonsports: der Lauf durch das Brandenburger Tor. Die Ziellinie folgt anschließend auf der Straße des 17. Juni.

Favoriten und Startliste beim Berlin-Marathon 2026

Das Elitefeld ist auch 2026 hochklassig besetzt. Sieben Männer auf der aktuellen Startliste besitzen persönliche Bestzeiten unter 2:05 Stunden, rund 30 sind bereits unter 2:08 gelaufen. Bei den Frauen stehen acht Athletinnen mit Bestzeiten unter 2:20 Stunden auf der Liste.

Im Mittelpunkt dürfte allerdings vor allem eine Läuferin stehen.

Tigst Assefa will den Marathon-Weltrekord zurück

Tigst Assefa hat in Berlin bereits zweimal gewonnen – und hier Laufgeschichte geschrieben.

2022 überraschte die Äthiopierin mit 2:15:37 Stunden. Ein Jahr später steigerte sie sich beim Berlin-Marathon auf spektakuläre 2:11:53 Stunden und stellte damit den damaligen Marathon-Weltrekord der Frauen auf.

Inzwischen steht der offizielle Weltrekord bei 2:09:56 Stunden. Assefa hat angekündigt, diese Bestmarke in Berlin angreifen zu wollen.

Dass sie weiterhin zur absoluten Weltspitze gehört, bewies sie im April beim London-Marathon. Dort gewann sie in 2:15:41 Stunden und verbesserte ihren eigenen Weltrekord für ein reines Frauenrennen ohne männliche Tempomacher.

Berlin könnte damit erneut Schauplatz eines historischen Marathonrennens werden.

Rosemary Wanjiru will ihren Berlin-Sieg verteidigen

Die wahrscheinlich größte Herausforderin Assefas ist Rosemary Wanjiru.

Die Kenianerin gewann den Berlin-Marathon 2025 unter ungewöhnlich warmen Bedingungen in 2:21:05 Stunden. Ihre persönliche Bestzeit liegt bei 2:16:14 Stunden. Bereits bei ihrem Marathon-Debüt 2022 in Berlin war sie in 2:18:00 Zweite geworden.

Mit Bedatu Hirpa, Dera Dida und Zeineba Yimer stehen weitere Läuferinnen mit Bestzeiten deutlich unter 2:20 Stunden am Start. Insgesamt ist das Frauenfeld auch hinter Assefa und Wanjiru ungewöhnlich tief besetzt.

Esther Pfeiffer greift den deutschen Marathonrekord an

Auch aus deutscher Sicht könnte das Frauenrennen besonders interessant werden.

Esther Pfeiffer bestreitet in Berlin erst ihren zweiten Marathon überhaupt. Ihr Debüt gewann sie 2023 in Köln in 2:37:00 Stunden und wurde dabei Deutsche Meisterin.

Seitdem hat sich Pfeiffer allerdings insbesondere über die kürzeren Straßendistanzen enorm verbessert. Beim Berliner Halbmarathon lief sie im März 2026 1:07:25 Stunden, im April folgten starke 30:45 Minuten über zehn Kilometer.

Das Ziel für Berlin ist entsprechend ambitioniert: Pfeiffer möchte versuchen, den deutschen Marathonrekord anzugreifen.

Dieser steht seit 2008 bei 2:19:19 Stunden. Irina Mikitenko stellte die Bestmarke ausgerechnet beim Berlin-Marathon auf.

Damit könnten im Frauenrennen gleich zwei große Rekorde in den Fokus rücken: der Weltrekord und der deutsche Rekord.

Sawe fällt aus: Wer sind die Favoriten bei den Männern?

Eigentlich sollte auch das Männerfeld von einem Weltrekordhalter angeführt werden.

Sabastian Sawe, Sieger des Berlin-Marathons 2025 und seit seinem 1:59:30-Stunden-Lauf in London Marathon-Weltrekordhalter, musste seinen geplanten Start allerdings am 27. August verletzungsbedingt absagen.

Dadurch ist das Rennen um den Sieg deutlich offener.

Zu den stärksten Kandidaten gehört Guye Adola. Der Äthiopier gewann den Berlin-Marathon bereits 2021 und lief hier 2017 seine persönliche Bestzeit von 2:03:46 Stunden. Im Frühjahr 2026 gewann er den Rotterdam-Marathon in 2:03:54.

Die schnellste persönliche Bestzeit im aktuellen Feld besitzt Gabriel Geay aus Tansania mit 2:03:00 Stunden. Auch Getaneh Molla (2:03:34), Shura Kitata (2:03:59) und der frühere 10.000-Meter-Olympiasieger Selemon Barega gehören zu den Athleten, die im Kampf um die vorderen Plätze interessant werden könnten.

Kenenisa Bekele kehrt mit 44 Jahren nach Berlin zurück

Und noch ein großer Name steht auf der Startliste: Kenenisa Bekele.

Der Äthiopier gewann den Berlin-Marathon 2016 und 2019. Bei seinem zweiten Sieg lief er 2:01:41 Stunden und verfehlte den damaligen Weltrekord nur knapp.

2026 kehrt Bekele mit inzwischen 44 Jahren noch einmal nach Berlin zurück. Zu den allerersten Sieganwärtern zählt die Langstreckenlegende diesmal nicht mehr – seine Rückkehr gehört dennoch zu den besonderen Geschichten des Rennens.

Deutsche Läufer beim Berlin-Marathon 2026

Schnellster deutscher Läufer auf der aktuellen Startliste ist Sebastian Hendel mit einer persönlichen Bestzeit von 2:07:33 Stunden.

Auch Haftom Welday kommt mit einer starken Saison nach Berlin. Er verbesserte sich im März in Barcelona auf 2:08:13 Stunden.

Aaron Bienenfeld wiederum lief bei seinem Marathon-Debüt im Frühjahr in Hamburg 2:08:47 Stunden. Laut Veranstalter war dies das schnellste Marathon-Debüt eines deutschen Läufers überhaupt.

Johannes Motschmann möchte in Berlin einen neuen Versuch unternehmen, erstmals die Marke von 2:10 Stunden zu unterbieten.

Warum ist der Berlin-Marathon so schnell?

Kaum ein Rennen ist so eng mit Marathon-Weltrekorden verbunden wie Berlin.

13 Marathon-Weltrekorde wurden hier bereits aufgestellt – mehr als bei jedem anderen Marathon der Welt.

Zu diesen historischen Leistungen gehören Eliud Kipchoges damaliger Männer-Weltrekord von 2:01:09 Stunden im Jahr 2022 und Tigst Assefas 2:11:53 Stunden ein Jahr später.

Die schnelle Strecke und die enorme Leistungsdichte machen Berlin deshalb Jahr für Jahr zu einem der wichtigsten Termine im internationalen Straßenlauf.

2026 könnte diese Geschichte eine weitere Fortsetzung bekommen.

Ergebnisse des Berlin-Marathons 2026

Die Ergebnisse des Berlin-Marathons 2026 stehen am Sonntag, 27. September, während und nach dem Rennen fest.

Wir aktualisieren diesen Beitrag rund um das Marathon-Wochenende und ergänzen hier die Siegerinnen und Sieger, Zeiten, deutsche Top-Ergebnisse und weitere besondere Leistungen.

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