4,2 Kilometer, 271 Höhenmeter, bis zu 16 Prozent Steigung: Am 24. Juli 2026 geht unser Dachsteinblick-Bergzeitfahren powered by BistroBox in Nussdorf am Attersee in die nächste Runde. Ein traditionsreiches Radrennen im Juli für alle, die mit Rennrad oder Gravelbike eine ehrliche Herausforderung im Salzkammergut suchen.
Es gibt Radrennen, die brauchen große Distanzen, um groß zu wirken. Lange Pässe, viele Stunden im Sattel, endlose Kilometer. Und dann gibt es unser Dachsteinblick-Bergzeitfahren.
Unser Rennen braucht keine 100 Kilometer, um in Erinnerung zu bleiben. Es braucht 4,2 Kilometer. Eine Straße, die von Nussdorf am Attersee über die Limbergstraße nach oben zieht. 271 Höhenmeter. Rampen mit bis zu 16 Prozent Steigung. Eine Uhr, die läuft. Ein Rad, das bereit ist. Und diesen einen Moment, in dem man unten startet und sehr schnell merkt: Hier gibt es nichts zu verstecken.
Am 24. Juli 2026 freuen wir uns auf die nächste Ausgabe des Dachsteinblick-Bergzeitfahren powered by BistroBox. Für uns ist dieses Radevent am Attersee weit mehr als ein Termin im Kalender. Es ist ein Stück regionale Radsportgeschichte, ein Sommerabend am Berg und jedes Jahr aufs Neue die Frage, was in den eigenen Beinen steckt.
Ein Bergzeitfahren mit Geschichte in Österreich
Wenn wir auf unser Rennen blicken, dann blicken wir auch auf eine gewachsene Tradition zurück. Lange bevor BistroBox im Namen stand, war das Bergzeitfahren hinauf zum Dachsteinblick bereits ein Fixpunkt für viele Radsportlerinnen und Radsportler aus der Region.
Alte Berichte erzählen von Einzelstarts in der Limbergstraße, von der Fahrt hinauf zur Jausenstation Dachsteinblick, von Siegerehrungen, Musik, Tombola, Gesprächen und einem gemeinsamen Ausklang oben am Berg. 2012 wurde bereits die 25. Auflage gefeiert, 2018 gab es die 31. Austragung, 2019 verabschiedete sich das damalige Organisationsteam nach 32 Austragungen in den Ruhestand.
Für viele hätte damit eine kleine Ära enden können.
Doch manche Rennen verschwinden nicht einfach. Sie bleiben in den Köpfen. Sie bleiben in den Beinen. Sie bleiben als Erinnerung an besondere Sommerabende, an kurze Qualen, an lange Gespräche nach dem Ziel. Und manchmal warten sie einfach darauf, weitergeführt zu werden.
Nach drei Jahren Pause durften wir das Dachsteinblick-Bergzeitfahren 2023 neu beleben. Für uns war das nicht einfach die Organisation eines neuen Radrennens. Es war das Weitertragen eines Klassikers, der längst eine eigene Seele hatte.
Einen solchen Klassiker übernimmt man nicht, indem man ihn neu erfindet. Man übernimmt ihn, indem man seinen Charakter versteht. Und dieser Charakter ist bis heute klar: kurz, steil, ehrlich - und vor allem persönlich.
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Warum 4,2 Kilometer sehr lang werden können
Auf dem Papier klingt unsere Strecke fast harmlos. 4,2 Kilometer – das ist schnell gelesen. Vielleicht sogar schnell unterschätzt.
Auf dem Rad fühlt es sich anders an.
Ein Bergzeitfahren ist kein Rennen, in dem man sich im Feld verstecken kann. Es gibt keinen Windschatten, der über schwierige Momente hilft. Keine Gruppe, die einen mitzieht. Keine lange Abfahrt, auf der sich ein Fehler korrigieren lässt. Man startet allein. Man findet seinen Rhythmus allein. Und man entscheidet allein, wie viel Risiko man eingeht.
Genau das macht unser Dachsteinblick-Bergzeitfahren so besonders. Die Strecke fragt sehr direkt nach Ehrlichkeit. Wie gut ist die Form? Wie ruhig bleibt der Kopf, wenn der Puls steigt? Wie viel Druck halten die Beine aus, wenn der Berg noch nicht fertig ist?
In alten Erzählungen wurde dieses Rennen einmal sinngemäß als eine „zache Viertelstunde“ beschrieben. Vielleicht ist das bis heute die schönste Kurzformel für den Dachsteinblick. Eine zache Viertelstunde, die unten beginnt und oben nicht mehr vergessen wird.
Unser Radevent im Juli für Rennrad und Gravelbike
Mit unserem Bergzeitfahren möchten wir ein Radrennen im Juli schaffen, das für ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer genauso reizvoll ist wie für alle, die zum ersten Mal ein Bergzeitfahren ausprobieren möchten.
Für Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer ist die Strecke ein klarer Formtest: Wie stark ist die Bergform im Sommer? Wie gut gelingt die Einteilung? Wie viel Reserven bleiben, wenn die Straße steiler wird?
Auch mit dem Gravelbike kann unser Rennen seinen Reiz haben. Viele Gravelbike-Fahrerinnen und -Fahrer suchen längst nicht nur Abenteuer, Schotterwege und lange Ausfahrten, sondern auch klare sportliche Ziele. Ein Bergzeitfahren bietet genau das: eine Strecke, eine Uhr, ein Ergebnis – und ein sehr unmittelbares Gefühl für die eigene Leistung.
Man muss kein Profi sein, um bei uns richtig zu sein. Wer regelmäßig mit Rennrad oder Gravelbike unterwegs ist, gerne Anstiege fährt und Lust auf ein kompaktes, intensives Radsportevent am Attersee hat, ist herzlich willkommen.
Zugelassen sind Räder jeglicher Art, ausgenommen E-Bikes. Während der gesamten Veranstaltung gilt Helmpflicht. Da die Strecke nicht für den Verkehr gesperrt ist, gilt jederzeit die Straßenverkehrsordnung. Sicherheit, Fairness und Rücksicht stehen für uns an erster Stelle – auch dann, wenn die Uhr läuft.
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Nussdorf am Attersee: unser besonderer Rahmen
Der Attersee ist für unser Rennen nicht nur Kulisse. Er ist Teil der Atmosphäre.
Nussdorf am Attersee, die Straßen im Salzkammergut, der Blick über den See, die Hügel und Berge ringsum – all das macht den Dachsteinblick zu einem besonderen Ort für Radsport. Unten der See, oben das Ziel, dazwischen eine Straße, die alles auf wenige intensive Minuten verdichtet.
Ob aus Oberösterreich, Salzburg, Bayern, Niederbayern, Passau, München, Linz oder aus dem weiteren süddeutschen Raum: Wer ein besonderes Radevent im Juli sucht, findet bei uns kein Massenrennen, sondern einen kompakten, persönlichen Radsportabend mit echter Geschichte.
Und oben an der Jausenstation Dachsteinblick geht es nicht nur um Zeiten und Platzierungen. Es geht auch um das Gefühl, angekommen zu sein. Um Gespräche mit anderen, die denselben Anstieg erlebt haben. Um den Moment, in dem aus einem kurzen Rennen langsam ein langer, gemeinsamer Sommerabend wird.
Wir freuen uns auf 2026
Dass wir dieses Rennen weiterführen dürfen, bedeutet uns viel. Wir wissen, dass das Dachsteinblick-Bergzeitfahren nicht allein durch Streckendaten lebt. Es lebt von den Menschen, die es früher organisiert haben. Von jenen, die Jahr für Jahr gestartet sind. Von Vereinen, die das Rennen in ihre eigene Geschichte aufgenommen haben. Von Helferinnen und Helfern, die an der Strecke stehen. Von Zuschauerinnen und Zuschauern, die anfeuern. Und von allen, die oben bleiben, wenn der sportliche Teil längst vorbei ist.
Unser Anspruch ist es, diese Tradition mit viel Energie weiterzutragen: modern organisiert, klar kommuniziert, offen für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer – aber immer mit Respekt vor dem, was dieses Rennen groß gemacht hat.
Der Kern bleibt bewusst einfach: ein Berg, eine Uhr, ein Start nach dem anderen. Keine künstliche Dramatik. Die Strecke reicht. Der Berg erledigt den Rest.
Und so stehen am Freitag, den 24. Juli 2026, dann in Nussdorf am Attersee wieder Fahrerinnen und Fahrer an der Startlinie. Manche wollen ihre Zeit verbessern. Manche starten zum ersten Mal. Manche kämpfen um Platzierungen. Manche wollen einfach wissen, was in ihnen steckt, wenn die Straße nach oben zieht.
Genau dafür lieben wir dieses Rennen.
Wenn auch du ein Rennrad oder Gravelbike hast, wenn auch du Anstiege liebst oder wenn auch du ein besonderes Radrennen im Juli am Attersee suchst, dann laden wir auch Dich ganz herzlich ein.
Komm am 24. Juli 2026 nach Nussdorf am Attersee.
Unser Berg wartet. Und wir freuen uns auf Dich.







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