Der Sparkassen Münsterland Giro hat eine gesicherte Zukunft: Die Stadt Münster, die vier Kreise des Münsterlandes sowie die Sparkassen der Region verlängern ihr gemeinsames Engagement für das Radrennen bis ins Jahr 2030. Die Bekanntgabe fällt pünktlich ins 20. Jubiläumsjahr des Giro, der sich mit seinem festen Termin am 3. Oktober längst als fester Bestandteil des münsterländischen Sportkalenders etabliert hat.
Verlängerung bis 2030: Starkes Bekenntnis aller Partner
Hinter der Vertragsverlängerung steht ein breites Bündnis aus kommunalen und privatwirtschaftlichen Partnern. Landrat Dr. Olaf Gericke vom Kreis Warendorf formulierte es stellvertretend für die beteiligten Kreise so: „Der Sparkassen Münsterland Giro steht wie kaum eine andere Veranstaltung für die Identität und die Lebensfreude unserer Region. Mit der Verlängerung bis 2030 setzen alle Partner ein starkes gemeinsames Zeichen für diesen münsterländischen Leuchtturm."
Dr. Annegret Saxe, Vorstandsmitglied der Sparkasse Münsterland Ost, ergänzte stellvertretend für die regionalen Sparkassen: „Er begeistert Menschen aller Generationen und bringt die Region zusammen. Dieses Engagement langfristig fortzusetzen, ist für uns ein echtes Herzensprojekt."
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich der Giro zu einem der größten Radsport-Events Deutschlands entwickelt. Neben internationalen Profis nehmen tausende Hobbyfahrerinnen und Hobbyfahrer sowie Kinder teil. Entlang der Strecke wird der 3. Oktober in den Städten und Gemeinden des Münsterlandes Jahr für Jahr zum Festtag.
Jubiläumsstrecke 2026: Erstmals Start in Borken
Auch die Strecke der Jubiläumsausgabe steht bereits fest. Erstmals wird Borken als Kreisstadt den Startort des Rennens stellen. Von dort führt die 205 Kilometer lange Route durch die Kreise Borken und Coesfeld bis ins Ziel nach Münster.
Nach dem Start geht es zunächst in Richtung Norden. Bereits nach zwölf Kilometern beginnt bei Weseke die erste Schleife: Über Südlohn, Stadtlohn, Gescher und Ramsdorf absolvieren die Profis eine rund 37 Kilometer lange Runde, die anderthalb Mal gefahren wird, bevor es weiter nach Coesfeld geht.
Dort beginnt der anspruchsvollste Teil der Strecke. Auf rund 65 welligen Kilometern durch die Baumberge, mit mehreren kurzen, steilen Anstiegen über Coesfeld, Rorup und Darup, wird den Profis zum Saisonfinale alles abverlangt. Die abschließenden 50 Kilometer führen über Billerbeck und Darfeld nach Münster, wo die Zielrunde durch die Innenstadt und der Einlauf vor dem Schloss den stimmungsvollen Abschluss bilden.
Gesamtleiter Rainer Bergmann ist überzeugt von dem Kurs: „Diese Strecke vereint alles, was den Radsport ausmacht: Tempo und anspruchsvolle Passagen. Besonders die Baumberge werden das Rennen entscheidend mitbestimmen und für ein spannendes Finale sorgen."
LeezenCup: Teilnehmerrekord in Reichweite
Parallel zum Profirennen läuft der LeezenCup, das Breitensportformat des Giro. Bereits ein halbes Jahr vor dem Event ist die Vorjahresmarke von 7.500 Starterinnen und Startern in Sichtweite. Ein neuer Teilnehmerrekord zeichnet sich ab.
Angeboten werden drei Strecken mit unterschiedlichen Distanzen:
- 65 Kilometer: Cup der Sparkasse Münsterland Ost
- 95 Kilometer: Cup der Provinzial Versicherung
- 125 Kilometer: LBS-Cup
Wer am 3. Oktober mitfahren möchte, sollte sich zeitnah einen Startplatz sichern. Anmeldungen sind unter muensterland-giro.de möglich.






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