The Wild Signal startet 2026 als innovatives Trailrunning-Event im Chiemgau

The Wild Signal startet 2026 als innovatives Trailrunning-Event im Chiemgau
Picture: © SPOFERAN | Symbolbild (KI)

The Wild Signal startet 2026 als innovatives Trailrunning-Event im Chiemgau

July 11, 20262 minutes Reading time

Trailrunning neu gedacht: Vier Checkpoints, keine feste Route und nur 50 Teilnehmer. Wie funktioniert The Wild Signal am 19. September 2026?

Trailrunning ohne feste Route, ohne vorgeschriebene Linie, dafür mit vier Checkpoints, echtem Berggelände und maximal 50 Startern: Das ist das Konzept hinter The Wild Signal. Das neue Format von SALTY Trailrunning, präsentiert von Salomon, geht am 19. September 2026 in seine erste Auflage.

Ein Format, das sich selbst nicht festlegt

The Wild Signal funktioniert anders als ein klassisches Trailrennen. Es gibt vier Checkpoints, aber keine vorgeschriebene Route dazwischen. Wer die Grand Tour läuft, bewältigt rund 40 Kilometer und 2.700 Höhenmeter. Checkpoint 01 und 02 sind Pflicht, Checkpoint 03 und 04 optional. Was dazwischen passiert, entscheiden die Teilnehmer selbst.

Das Ergebnis: Zwei Menschen starten mit denselben Informationen und erleben einen grundlegend anderen Tag. Die eine analysiert die Karte, entwickelt eine Streckenstrategie und läuft es als Wettkampf. Der andere zieht mit seiner Crew los, lässt Wetter und Beine mitreden und entscheidet unterwegs, wie weit der Tag gehen soll. Beides passt in das Format, keines davon ist falsch.

Grassau und die Chiemgauer Alpen als Kulisse

Ausgangspunkt ist der SALTY HUB in Grassau im Chiemgau. Grassau und seine Ortsteile sind ein etablierter Ausgangspunkt für Trailrunning-Touren im Chiemgau und in den bayerischen Alpen. Wer von hier startet, kann flowige Passagen im Achental ebenso finden wie anspruchsvolle Gipfeltouren mit Chiemseeblick und knackigen Downhills.

Die landschaftliche Zweiteilung des Chiemgaus, mit der hügeligen Region um den Chiemsee im Norden und den Chiemgauer Alpen im Süden, bietet ein breites Spektrum an möglichen Lauftouren. Gipfel wie Hochgern (1.748 m), Hochfelln (1.674 m), Kampenwand (1.668 m) und Geigelstein (1.808 m) prägen das Terrain rund um Grassau. Für ein Format mit 2.700 Höhenmetern Gesamtanstieg ist das Umfeld gut gewählt: Das Gelände ist anspruchsvoll genug, um den Tag ernstzunehmen, aber nicht so extrem, dass er nur für eine kleine Spezialistengruppe infrage kommt.

50 Plätze, Bewerbung, kostenlose Teilnahme

Die erste Auflage bleibt bewusst klein. Nur 50 Startplätze, vergeben per Bewerbungsverfahren, die Teilnahme ist kostenlos. Wer angenommen wird, erhält keine Standard-Bestätigungsmail, sondern eine persönliche Einladung auf Basis der eingereichten Antworten sowie ein gedrucktes Booklet für die Checkpoint-Stempel.

Das Booklet ist kein Beiwerk. Es wird gestempelt, nass, zerknittert und trägt am Ende des Tages die Spuren der Strecke. SALTY versteht das als bewusste Entscheidung gegen digitale Kurzlebigkeit: Ein gedrucktes Objekt, das einen echten Tag dokumentiert, bleibt länger als ein Screenshot.

Hinter The Wild Signal steht das SALTY-Team um Stefan, das das Format über mehrere Monate entwickelt hat. SALTY Trailrunning ist in der Szene bereits durch sein Journal und eigene Rennevents bekannt, darunter der Schnalstal Alpine Trail im August und das Oberaudorf Trail Festival im Oktober 2026. The Wild Signal ergänzt dieses Portfolio als eigenes, experimentelles Veranstaltungsformat, das weniger auf Masse als auf Qualität der Erfahrung setzt.

Bewerbungen für die erste Auflage am 19. September 2026 sind über die SALTY-Website möglich. Die Plätze sind auf 50 begrenzt.

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