Anmeldung für die DATEV Challenge Roth 2027 gestartet

Anmeldung für die DATEV Challenge Roth 2027 gestartet
Bild: © Challenge Roth / Bernhard Bergauer

Anmeldung für die DATEV Challenge Roth 2027 gestartet

17. April 20262 Minuten Lesezeit

Die exklusiven Anmeldefenster für Landkreisbewohner und Corona-Spender sind geöffnet. Erfahre alles über die Anmeldemöglichkeiten für 2027.

Der Countdown für den DATEV Challenge Roth 2027 hat begonnen. Noch bevor das Rennen 2026 überhaupt gestartet ist, öffnet der weltgrößte Langdistanz-Triathlon seine ersten Anmeldefenster für das Folgejahr. Den Anfang machen traditionell die Heimatathletinnen und -athleten aus dem Landkreis Roth.

Landkreis-Startplätze: Heimvorteil mit Ablaufdatum

Seit dieser Woche ist die Anmeldewelle für die sogenannten Landkreisstarterinnen und -starter geöffnet. Bis zum 9. Juli 2026 haben alle Sportlerinnen und Sportler mit Erstwohnsitz im Landkreis Roth traditionell als Erste die Möglichkeit, sich einen der begehrten Startplätze zu sichern. In diesem Jahr wird diese exklusive Anmeldephase von Circutec präsentiert.

Für die Anmeldung ist ein Nachweis des Erstwohnsitzes im Landkreis Roth erforderlich, der durch das Hochladen eines Fotos des Personalausweises auf der Webseite des DATEV Challenge Roth erbracht wird. Bei Staffelmeldungen gilt die Voraussetzung für alle drei Teammitglieder. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer innerhalb einer Woche einen persönlichen Anmeldecode, mit dem sie sich verbindlich registrieren können.

Mit diesem exklusiven Anmeldezeitraum würdigt der DATEV Challenge Roth die enge Verbundenheit zur Region. Für viele Sportlerinnen und Sportler aus dem Landkreis ist der Start „dahoam" ein ganz besonderes Erlebnis, getragen von einzigartiger Stimmung entlang der Strecke und der Unterstützung tausender Zuschauerinnen und Zuschauer.

Corona-Spender erhalten am 20. April ihre Chance

Eine weitere frühe Anmeldemöglichkeit betrifft eine Gruppe, die in der Geschichte des Challenge Roth eine besondere Rolle spielt: Alle Spenderinnen und Spender, die den DATEV Challenge Roth nach dem Corona-Lockdown 2020 mit einer Spende von über 100 Euro unterstützt haben, erhalten als Dankeschön ein Voranmelderecht für zwei Starts innerhalb von zehn Jahren. Am 20. April 2026 erhalten sie automatisch eine E-Mail mit den genauen Informationen.

Hintergrund: Genau 100 Tage vor dem geplanten Termin am 5. Juli 2020 wurde der DATEV Challenge Roth aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie abgesagt. Trotz der schwierigen Lage erstattete der Veranstalter den Athletinnen und Athleten die Anmeldegebühr zurück und bat gleichzeitig um Solidarität in Form freiwilliger Spenden. Wer damals half, profitiert nun von einem langfristigen Voranmelderecht.

Alle weiteren Anmeldefenster für 2027 im Überblick

Wer keinen Landkreis-Wohnsitz hat und auch nicht zu den Corona-Spendern gehört, hat trotzdem mehrere Möglichkeiten, einen Startplatz zu ergattern:

  • Vor-Ort-Anmeldung am 6. Juli 2026 im Triathlonpark Roth, dem Tag nach dem Rennen 2026. Die Anmeldung für 2027 ist dort ab 9.00 Uhr möglich.
  • Online-Anmeldung am Montag, 13. Juli 2026, ab 10.00 Uhr. Die Vergabe der Startplätze erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Registrierungen.
  • Late Entry Draw vom 13. Juli bis 9. November 2026. Wer bei der Online-Anmeldung keinen Startplatz erhält, hat über diesen Losweg eine weitere Chance. Die Vergabe erfolgt nach dem Zufallsprinzip.

Zur Einordnung: In den vergangenen Jahren war die Online-Anmeldung innerhalb weniger Sekunden ausgebucht. Das zeigt, wie enorm die Nachfrage nach Startplätzen beim Challenge Roth ist. Das Rennen 2027 findet am 4. Juli statt und bleibt damit, wie gewohnt, am ersten Juliwochenende im Triathlonkalender verankert.

Mit Streckenhighlights wie dem Solarer Berg, der Zieleinlaufparty im Triathlonstadion und dem schnellsten Langdistanzkurs der Welt zieht der DATEV Challenge Roth Triathleten aus über 100 Nationen an. Die Wurzeln des Triathlons in Roth reichen bis in das Jahr 1984 zurück, als beim ersten „Frankentriathlon" über 700 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen der Grundstein gelegt wurde. Mehr als vier Jahrzehnte später ist der Wettbewerb um einen Startplatz mindestens genauso intensiv wie das Rennen selbst.

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