Kim Gottwald startet verletzungsbedingt beim Last Soul Ultra 2026 nicht

Kim Gottwald startet verletzungsbedingt beim Last Soul Ultra 2026 nicht
Bild: © LAST SOUL ULTRA

Kim Gottwald startet verletzungsbedingt beim Last Soul Ultra 2026 nicht

10. August 20261 Minute Lesezeit

Nach einer Stressreaktion im Fuß verzichtet der Last-Soul-Ultra-Mitveranstalter auf einen eigenen Start und moderiert das Rennen stattdessen durchgehend.

Kim Gottwald wird beim Last Soul Ultra 2026 am 14. August in Bornheim bei Köln nicht selbst an den Start gehen. Das teilte der Last-Soul-Ultra-Mitveranstalter und Sieger der Premiere 2025 auf TikTok mit. Grund ist eine Verletzung am rechten Fuß, die sich im Anschluss an den Go One More Ultra im April zeigte, bei dem Gottwald selbst mitgelaufen war und nach Runde 59 ausgeschieden ist.

Die Verletzung

Nach eigener Schilderung fühlte sich der Fuß nach dem Rennen in Texas über längere Zeit unverändert falsch an. Ein anschließendes MRT ergab ein Knochenödem mit Haarriss, die Vorstufe einer Stressfraktur. Ausgelöst wurde sie nach Gottwalds Angaben durch bereits bestehende Vorverletzungen in Kombination mit der Belastung über rund 400 Kilometer beim G1M Ultra. Seither fallen Lauftraining, Radfahren, Kniebeugen, Kreuzheben, Treppen, Wadenheben und einbeinige Übungen komplett weg, praktisch alles, was den rechten Fuß belastet. Sein Cardiotraining bestreitet er derzeit sitzend auf dem Skierg. "Das bricht mir gerade ein bisschen das Herz", schrieb Gottwald dazu.

Nach eigener Aussage wäre eine Teilnahme grundsätzlich möglich gewesen, seine Grundfitness reiche für 300 bis 400 Kilometer. Er habe sich aber bewusst dagegen entschieden, das Risiko sei es nicht wert. Stattdessen will er vollständig ausheilen und bei einer künftigen Ausgabe einen ernsthaften Versuch auf 100 Runden angehen.

Moderation statt Startnummer

Beim Last Soul Ultra 2026 übernimmt Gottwald stattdessen die Moderation und will das Rennen nach eigener Ankündigung durchgehend begleiten, bis die letzte Person übrig ist. Für die aktuelle Ausgabe rechnen die Veranstalter mit einer Renndauer von mindestens fünf Tagen, deutlich länger als die gut drei Tage der Premiere 2025.
Grund hierfür ist das enorm stark besetzte Teilnehmerfeld mit mehreren Teilnehmern, für die 100 Runden und mehr bewiesenermaßen keine Unmöglichkeit darstellt.

Für das Event selbst bedeutet der Ausfall des eigenen Siegers vor allem eines: einen offenen Titelkampf. Anders als 2025, als Gottwald mit 67 Runden und 448,9 Kilometern selbst gewann, geht der Last Soul Ultra 2026 ohne die Nummer eins des Vorjahres in die zweite Ausgabe. Wer die aktuellen Favoriten für den freien Titel sind, haben wir hier zusammengefasst.

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