RaceRanger Antidrafting-Technologie erstmals für Altersklassen beim Challenge Wanaka 2027

RaceRanger Antidrafting-Technologie erstmals für Altersklassen beim Challenge Wanaka 2027
Bild: © SPOFERAN | Symbolbild (KI)

RaceRanger Antidrafting-Technologie erstmals für Altersklassen beim Challenge Wanaka 2027

14. Mai 20262 Minuten Lesezeit

Challenge Wanaka setzt 2027 erstmals RaceRanger für alle Athleten ein. Erlebe mehr Fairness, Sicherheit und Echtzeit-Ortung auf der Radstrecke.

Challenge Wānaka gehört seit Jahren zu den renommiertesten Triathlonveranstaltungen der südlichen Hemisphäre. Für die Ausgabe 2027 kündigt der Gallagher Insurance Challenge Wanaka Half nun einen Schritt an, der die Branche aufhorchen lässt: RaceRanger, die Antidraftingtechnologie, die bislang ausschließlich Profis vorbehalten war, kommt erstmals flächendeckend bei Altersklassenathleten zum Einsatz. Die Anmeldungen für das Rennen im Februar 2027 sind ab sofort geöffnet.

Von der Profi- in die Altersklasse: ein Meilenstein für den Triathlon

Das System wurde seit 2023 bei über 100 professionellen Rennen eingesetzt, darunter die Ironman Pro Series und die T100 World Tour. Der Weg in den Breitensport war lange ein erklärtes Ziel der Entwickler. Bereits 2025 führte Challenge Wānaka einen Testlauf mit knapp 300 Altersklassenathleten durch. Die Resonanz war eindeutig: Die Athleten waren bereit für die Technologie, das Feedback fiel überwältigend positiv aus, besonders in Bezug auf Fairness, Vertrauen und das gesamte Rennerlebnis.

2027 wird RaceRanger nun bei beiden neuseeländischen Rennen, dem Tauranga Half im Januar und Challenge Wānaka im Februar, von allen Athleten genutzt. Die Kosten für die Geräte sind im Startgeld enthalten, sodass keine zusätzlichen Gebühren anfallen.

Wie das System funktioniert

RaceRanger besteht aus zwei elektronischen Einheiten, die Triathleten bei Nicht-Drafting-Wettkämpfen an ihren Fahrrädern befestigen: eine vorne und eine hinten. Das System nutzt eine Gerät-zu-Gerät-Kommunikation, die erkennt, wann ein Athlet im Windschatten eines anderen fährt. Dabei misst das System nicht geradlinig hinter dem führenden Athleten, sondern bogenförmig vom hinteren Gerät aus, sodass die Erkennung sich bis an die Straßenränder erstreckt. Wer glaubt, durch seitliches Ausweichen dem System zu entkommen, irrt: Wer tatsächlich Windschattenvorteil erzielen will, muss nah genug heran. Wer außerhalb des Erkennungsbogens bleiben will, hat keinen aerodynamischen Nutzen mehr. Beides gleichzeitig ist schlicht nicht möglich.

Die Geräte werden die Athleten selbst an ihren Rädern montieren, ähnlich wie Startnummern. Im Startpaket befindet sich ein gepolstertes Kuvert mit einem Gerätepaar sowie ein QR-Code, der zu schriftlichen und Video-Anleitungen führt. RaceRanger-Personal steht vor Ort zur Verfügung, um bei Fragen zu helfen. Die Geräte werden während der Laufdisziplin aus der Wechselzone abgeholt.

Fairness und Sicherheit in einem

Über die Draftingkontrolle hinaus ermöglicht RaceRanger inzwischen auch die Echtzeit-Ortung der Athleten auf dem Radkurs für Zuschauer und Begleiter. Für Rennorganisatoren hat sich die Technologie zudem als wichtige Sicherheitsdimension erwiesen, da Athleten in medizinischen Notfällen schnell lokalisiert werden können.

Challenge Family gilt als Vorreiter bei Antidrafting-Initiativen: Die Serie war die erste, die eine 20-Meter-Drafting-Zone für Altersklassenathleten einführte, die erste, die RaceRanger im Profirennen einsetzte, und nun die erste, die die Technologie flächendeckend im Altersklassenrennen implementiert.

Challenge Wānaka Race Director Jane Sharman fasst die Motivation hinter dem Schritt treffend zusammen: "Die Möglichkeit, jeden Athleten in Echtzeit zu verfolgen, fügt eine wichtige Sicherheitsdimension hinzu. Wir sind stolz darauf, zu den ersten Events weltweit zu gehören, die RaceRanger im gesamten Feld einsetzen." Für RaceRanger-CEO James Elvery ist es der logische nächste Schritt: "Wir freuen uns sehr, mit den Altersklassenathleten loszulegen. Das ist es, worauf wir lange hingearbeitet haben."

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