Top-Favoriten und deutsche Hoffnungen beim Mainova IRONMAN Frankfurt 2026

Top-Favoriten und deutsche Hoffnungen beim Mainova IRONMAN Frankfurt 2026
Foto: © SPOFERAN | Symbolbild (KI)

Top-Favoriten und deutsche Hoffnungen beim Mainova IRONMAN Frankfurt 2026

15 juni 202611 minutes Leestijd

Erfahre, wer bei der Mainova IRONMAN European Championship 2026 in Frankfurt als Favorit gilt und welche deutschen Athleten du im Rennen beobachten solltest.

Am 28. Juni 2026 geht die Mainova IRONMAN Frankfurt European Championship in ihre 24. Auflage. Das Profifeld, das an diesem Tag im Langener Waldsee ins Wasser steigt, gehört zu den stärksten, die Frankfurt je gesehen hat: zwei amtierende Weltmeister, ein Comeback-Favorit mit Weltrekord in der Vita und eine starke deutsche Fraktion, die vor heimischem Publikum für Aufsehen sorgen will.

Norweger gegen den Rest der Welt

Die Startnummer 1 trägt Casper Stornes, norwegischer Triathlet und amtierender IRONMAN-Weltmeister. Den Weltmeistertitel holte sich Stornes 2025 in Nizza, Frankreich. Es war sein erster Weltmeisterschaftsstart auf der Langdistanz überhaupt. In Frankfurt kennt er die Strecke bereits: Im Vorjahr belegte er den dritten Platz. Diesmal kommt er als Titelverteidiger des WM-Titels und will erstmals ganz oben auf dem Frankfurter Podium stehen.

An seiner Seite startet Landsmann Gustav Iden. Iden ist IRONMAN-Weltmeister 2022 und zweimaliger Sieger der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft, mit Titeln in 2019 und 2021. Bei der IRONMAN-WM 2025 in Nizza wurde er Zweiter hinter Stornes. In Frankfurt 2025 kam er als Vierter ins Ziel, nun ist er auf Wiedergutmachung aus.

Das dritte große Fragezeichen im Feld trägt einen dänischen Pass: Magnus Ditlev gibt in Frankfurt sein lang erwartetes Saisondebüt, nachdem ihn Verletzung und Krankheit durch den Frühling 2026 ausgebremst hatten. Ein Radsturz im Februar zwang ihn zur Absage bei den Singapur T100, die Verletzungsfolgen verzögerten seinen Saisonstart erheblich. Wer Ditlev kennt, weiß: Wenn er fit an den Start geht, ist er auf jeder Strecke ein Podiumskandidat. Er gewann Challenge Roth dreimal in Folge und hält mit 7:23:24 Stunden den Weltrekord auf der Langdistanz. Einen Qualifikationsplatz für die IRONMAN-WM 2026 hat er bislang noch nicht sicher, was die sportliche Bedeutung des Frankfurter Rennens für ihn zusätzlich erhöht.

Weitere Podiumskandidaten und deutsche Hoffnungen

Ebenfalls auf einen der begehrten Hawaii-Slots schielt Gregory Barnaby. Der Italiener gewann 2024 die IRONMAN Pro Series und kennt Frankfurt aus erfolgreicher Perspektive: Im selben Jahr wurde er bei der Europameisterschaft Dritter. Kieran Lindars aus Großbritannien komplettiert den engeren Favoritenkreis: Der Brite belegte 2024 in Frankfurt den zweiten Platz direkt hinter Sieger Kristian Blummenfelt.

Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen auf Jonas Hoffmann, der 2025 als bester Deutscher ins Ziel kam, sowie auf Finn Große-Freese, Wilhelm Hirsch, Jan Stratmann, Florian Angert und Paul Schuster. Für das deutsche Publikum am Mainufer dürfte dieses Heimaufgebot ein eigener Grund sein, laut zu werden.

Strecke, Rahmen und Live-Übertragung

Bereits frühmorgens geht es im Langener Waldsee auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke. Die Profi-Männer starten um 6:20 Uhr im Massenstart. Die 180 km lange Radstrecke führt vom Langener Waldsee durch hessische Dörfer und Wälder, mit Anstiegen in Richtung Taunus. Die Strecke verläuft in zwei Runden durch das Frankfurter Umland, mit Passagen durch Wachenbuchen, Altenstadt, Kaichen und Bad Vilbel. Der abschließende Marathonlauf führt über vier Runden entlang beider Seiten des Mains, das Ziel liegt auf dem Römerberg im historischen Stadtzentrum.

Entlang der Radstrecke sorgen Stimmungsnester mit Namen wie „The Hell", „The Beast" oder „The Health" für Atmosphäre. Der erste Profi wird gegen 14:00 Uhr im Ziel erwartet, das Rennen endet um 22:00 Uhr.

Für die Profis geht es in Frankfurt um ein Preisgeld von 87.500 US-Dollar sowie sechs Qualifikationsplätze für die IRONMAN World Championship 2026 auf Hawai'i. Das Rennen ist die neunte Station der Experience Oman IRONMAN Pro Series. Das Rennen wird kostenfrei live übertragen: auf dem IRONMAN YouTube-Kanal, auf ironman.com/proseries, auf DAZN sowie in Deutschland im hr-Fernsehen und in der ARD Mediathek auf Sportschau.de.

Rund 3.000 Altersklassenathletinnen und -athleten aus 83 Nationen kämpfen ebenfalls um den Europameisterschaftstitel und um 60 Startplätze für die IRONMAN World Championship 2026 auf Hawai'i.

Profistartfeld der Männer (vollständig)

Das nachfolgende Profifeld listet alle gemeldeten Athleten der Männer-Profikonkurrenz bei der Mainova IRONMAN Frankfurt European Championship 2026.

Startnummer

Vorname

Nachname

Nation

M1

Casper

Stornes

NOR

M2

Gustav

Iden

NOR

M3

Magnus

Ditlev

DNK

M4

Jamie

Riddle

ZAF

M5

Finn

Große-Freese

DEU

M6

Vincent

Luis

FRA

M7

Jonas

Hoffmann

DEU

M8

Kieran

Lindars

GBR

M9

Nathan

Guerbeur

FRA

M10

Henrik

Goesch

FIN

M11

Brock

Hoel

CAN

M12

Paul

Schuster

DEU

M13

Dylan

Magnien

FRA

M14

Jon Saeveras

Breivold

NOR

M15

Cameron

Wurf

AUS

M16

Wilhelm

Hirsch

DEU

M17

Antonio

Benito Lopes

ESP

M18

Joe

Skipper

GBR

M19

Kacper

Stepniak

POL

M20

Gregory

Barnaby

ITA

M21

Mattia

Ceccarelli

ITA

M22

Kyle

Smith

NZL

M23

Jan

Stratmann

DEU

M24

Leon

Chevalier

FRA

M25

Michele

Bortolamedi

ITA

M26

Pieter

Heemeryck

BEL

M28

Florian

Angert

DEU

M29

Michael

Weiss

AUT

M30

Robert

Wilkowiecki

POL

M31

Michiel

Stockman

BEL

M32

Maximilian

Sperl

DEU

M33

Valentin

Rouvier

FRA

M34

Yvan

Jarrige

FRA

M35

Quentin

Barreau

FRA

M36

Andrea

Salvisberg

CHE

M37

Nick

Emde

DEU

M38

Lukas

Stahl

DEU

M39

Sven

Thalmann

CHE

M40

Ruben

Zepuntke

DEU

M41

Mathias

Lyngsø Petersen

DNK

M42

Chris

Beckmans

AUS

M43

Kristian

Grue

NOR

M44

William

Mennesson

FRA

M45

Piotr

Lawicki

POL

M46

Michele

Sarzilla

ITA

M47

Pamphiel

Pareyn

BEL

M48

Vincent

Größer

DEU

M49

Marc

Eggeling

DEU

M50

Robbie

Deckard

USA

M52

João

Ferreira

PRT

M53

Niek

Heldoorn

NLD

M54

Mathieu

Merland

FRA

M55

Dries

Matthys

BEL

M56

Maxence

Castel

FRA

M57

Elliot

Bach

USA

M58

Zoran

Nikolics

HUN

M59

Thomas

Bosch

DEU

M60

Florian

Kandutsch

AUT

M61

Dylan

Thissen

NLD

M62 

Julian 

Becker 

DEU

M63 

Pascal 

Tischler 

DEU

M64 

Brecht Van Vooren 

BEL

M65 

Sander 

Heemeryck 

BEL

M66 

Louis 

Heukemes 

BEL

M67 

Raphael 

Junghans 

DEU

M68 

Andrzej 

Michalski 

POL

M69 

Mikel 

Txopitea 

ESP

M70 

Michael Wegricht 

DEU

M71 

Eyal 

Weinstein 

ISR

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