Beim zweiten von fünf Wettkämpfen der Triathlon-Bayernliga traten vier Athleten des SV Schalding-Heining in Landshut an. Die Rahmenbedingungen waren alles andere als einfach: Extreme Hitze hatte deutschlandweit für Diskussionen gesorgt. Andere Veranstaltungen wie der Ironman Frankfurt oder der Triathlon in Furth wurden an diesem Tag verkürzt oder gar abgesagt. Die Organisatoren in Landshut reagierten, indem sie alle Starts um eine Stunde vorverlegten und zusätzliche Verpflegungsstationen mit Wasser und Schwämmen entlang der Laufstrecke vorbereiteten. Im Zielbereich wartete außerdem ein Gartenschlauch, der für die Athleten zum Highlight der Veranstaltung avancierte.
Für die Bayernliga erfolgte der Startschuss am Naherholungsgebiet "Gretlmühle" schließlich um 8:20 Uhr. Die Entscheidung zahlte sich aus: Gegen 9:30 Uhr waren die Athleten wieder im Ziel, bevor die Temperaturen vollends unerträglich wurden. Für die Sportler hieß das allerdings auch: Wecker um 5:00 Uhr und eine kurze Nacht. Insgesamt 52 Athleten der 15 Ligateams gingen auf der Sprintdistanz mit Windschattenverbot an den Start. Die Strecke umfasste 400 Meter Schwimmen, rund 20 Kilometer Radfahren inklusive eines Anstiegs mit etwa 100 Höhenmetern sowie abschließend 5,6 Kilometer Laufen. Die Wassertemperatur lag nur knapp unter 30°C, weshalb das Tragen eines Neoprenanzugs verboten war.
Ersatzgeschwächt, aber vollständig ins Ziel
Der SV Schalding-Heining musste ersatzgeschwächt antreten: Zwei gesetzte Bayernliga-Athleten fielen aus. Kai-Uwe Withopf und Markus Zerer rückten kurzfristig nach und ergänzten das Aufgebot um Abteilungsleiter Johannes Freudenstein und Andreas Gastinger.
Als erster Schaldinger überquerte Johannes Freudenstein die Ziellinie auf Platz 41 mit einer Zeit von 1:11:56 Stunden. Andreas Gastinger folgte knapp dahinter auf Platz 43 (1:12:34). Markus Zerer belegte Rang 46 (1:14:14) und Kai-Uwe Withopf kam auf Platz 47 ins Ziel (1:15:19).
Athlet | Platzierung (Gesamt) | Zeit |
|---|---|---|
Johannes Freudenstein | 41 | 1:11:56 |
Andreas Gastinger | 43 | 1:12:34 |
Markus Zerer | 46 | 1:14:14 |
Kai-Uwe Withopf | 47 | 1:15:19 |
Teamwertung zeigt das Niveau der Liga
Mit ihren Ergebnissen zeigten sich die Schaldinger Athleten angesichts der starken Konkurrenz durchaus zufrieden.
In der Teamwertung reichte es immerhin für den vorletzten Platz, aber das nur, weil ein anderes Team gar nicht erst angetreten war. Der Rückstand auf Rang 13 betrug 36 Einzelplatzierungen. Das heißt, die drei besten Schaldinger hätten zusammen sage und schreibe 36 Ränge besser abschneiden müssen, um das vor ihnen liegende Team zu erreichen. Das zeigt, wie enorm leistungsstark das Ligafeld besetzt ist, und wie schwer es werden wird, die Klasse zu halten.
Trotz allem blicken alle vier Athleten positiv auf den Tag zurück. Den Wettkampf direkt gegen die anderen Ligateams zu bestreiten und das Niveau hautnah zu erleben, war für die Schaldinger eine wertvolle Erfahrung, bei der auch der Spaß am Sport im Mittelpunkt stand. Drei weitere Ligawettkämpfe stehen noch aus.








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