45. GENERALI BERLINER HALBMARATHON mit Rekordteilnehmerzahl und Top-Elitefeld

45. GENERALI BERLINER HALBMARATHON mit Rekordteilnehmerzahl und Top-Elitefeld
Obrázek: © © SCC EVENTS / Sebastian Wells

45. GENERALI BERLINER HALBMARATHON mit Rekordteilnehmerzahl und Top-Elitefeld

27. březen 20263 minutes Doba čtení

Erlebe den Jubiläumslauf mit 48.000 Teilnehmenden, Rekord-Frauenanteil und einem hochkarätigen Elitefeld in Berlin.

Der GENERALI BERLINER HALBMARATHON feiert in diesem Jahr sein 45. Jubiläum – und tut das mit Zahlen, die in der Geschichte des Rennens ihresgleichen suchen. Rund 48.000 Teilnehmende gehen an zwei Tagen an den Start, darunter 42.563 Läuferinnen und Läufer, etwa 900 Skater sowie 20 Rollstuhlfahrende und Handbiker. Hinzu kommen rund 1.500 Bambini und etwa 100 Kinder beim Kids Skating. Teilnehmende aus 134 Nationen machen das Event zur echten Berliner Weltveranstaltung.

Neu in diesem Jahr: die Garmin BERLIN MILE, die am Samstag ihre Premiere feiert. Mehr als 3.000 Läuferinnen und Läufer gehen auf der 1.609-Meter-Distanz an den Start. „Die Garmin BERLIN MILE eignet sich perfekt für Einsteiger:innen, die auf den 1.609 Metern ihre ersten persönlichen Erfolgserlebnisse feiern wollen", so Jürgen Lock, CEO von SCC EVENTS. Ebenfalls erstmals dabei: eine eigens entwickelte Event-App mit Live-Tracking, interaktiver Streckenkarte und aktuellen News.

Frauenanteil auf Rekordhoch

Ein bemerkenswerter Trend setzt sich fort: 46 Prozent der gemeldeten Läuferinnen und Läufer sind Frauen – der höchste Wert in der Geschichte des Rennens. Zum Vergleich: 2024 lag der Anteil noch bei 41 Prozent, 2025 bei 43 Prozent. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung in den jüngeren Altersgruppen. Bei den 25- bis 30-Jährigen liegt der Frauenanteil bei 54 Prozent, bei den 18- bis 25-Jährigen sogar bei 60 Prozent. SCC EVENTS hat diesen Trend aktiv begleitet, unter anderem mit der Initiative „WOMEN WHO RUN in the dark", bei der gemeinsam mit dem Tagesspiegel kostenlose Trainingsläufe für Frauen in der dunklen Jahreszeit angeboten wurden.

28.015 Teilnehmende stehen in diesem Jahr zum ersten Mal an der Startlinie. Gleichzeitig sind 14.349 Berlinerinnen und Berliner im Feld – ein starkes Heimspiel auf den Straßen der eigenen Stadt.

Hochklassiges Elitefeld bei den Männern

Acht Läufer mit Bestzeiten unter einer Stunde stehen auf der Startliste – das ist Premiere in der Geschichte des Rennens. Angeführt wird das Feld vom 21-jährigen Kenianer Michael Temoi, der zuletzt beim Rom-Ostia-Halbmarathon mit 58:00 Minuten eine Weltklassezeit lief und damit der schnellste Athlet ist, der je auf einer Startliste des GENERALI BERLINER HALBMARATHON stand. „Ich hoffe, dass ich in Berlin noch schneller laufen kann als in Rom. Ich habe von der schnellen Strecke gehört", sagte Temoi auf der Pressekonferenz.

Zu seinen stärksten Konkurrenten zählen der Berliner Streckenrekordler Eric Kiptanui (Bestzeit: 58:42), Gideon Kiprotich (58:49) sowie der amtierende 10.000-m-Europameister Dominic Lobalu (59:12), der aus dem Südsudan stammende Schweizer. Für Deutschland geht Amanal Petros (Hannover 96) an den Start, der im vergangenen Jahr als erster deutscher Läufer die Stundenbarriere durchbrach und mit 59:31 weiterhin den nationalen Rekord hält. „Wenn es nicht zu kalt wird, peile ich eine Zeit um 59:00 Minuten an", erklärte Petros. Weitere deutsche Starter sind Johannes Motschmann, Simon Boch, Hendrik Pfeiffer und Nils Voigt.

Gideon Kiprotich, und Michael Temoi, Amanal Petros und Johannes Motschmann
© SCC EVENTS / Petko Beier

Starkes Frauenfeld mit Rekorddichte

Auch bei den Frauen ist die Qualität außergewöhnlich: Fünf Athletinnen auf der Startliste haben bereits Zeiten unter 68:00 Minuten gelaufen – mehr als je zuvor in der Geschichte des Rennens. Als Favoritin gilt die Äthiopierin Likina Amebaw, die 2025 in Kopenhagen überraschend gewann und dabei mit 64:44 einen Streckenrekord aufstellte. Ihre voraussichtlich härteste Konkurrentin ist die Kenianerin Veronica Loleo, die sich im Oktober in Valencia auf 65:46 verbesserte.

Für Deutschland sind Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics, Bestzeit: 67:28) und Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) die stärksten Starterinnen. Mayer, die im Februar in Barcelona eine deutliche Verbesserung auf 68:08 zeigte, gibt ihr Debüt beim Berliner Halbmarathon. „Ich hoffe auf ein schnelles Rennen. Ich bin in diesem Jahr schon eine gute Zeit gelaufen, aber ich glaube, es geht noch mehr", sagte sie. Außerdem am Start: Deborah Schöneborn (69:41), Gesa Krause (69:47) und Rabea Schöneborn (70:35).

Gesa Krause, Veronica Loleo, Domenika Mayer und Debbie Schöneborn
© SCC EVENTS / Petko Beier

Praktische Hinweise zum Renntag

Am Sonntagmorgen werden Temperaturen von etwa 4 Grad Celsius erwartet. Überziehkleidung, die kurz vor der Startlinie nicht mehr benötigt wird, kann an die Berliner Stadtmission gespendet werden. Der Live-Stream auf dem YouTube-Kanal von SCC EVENTS beginnt gegen 9:45 Uhr und läuft bis 12:30 Uhr. Die Pressekonferenz nach den Rennen findet im Hotel TITANIC CHAUSSEE BERLIN statt, ab ca. 12:15 Uhr für Inline Skating, ab ca. 12:30 Uhr für die Läuferinnen und Läufer.

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