Chicago-Marathon 2026 Ergebnisse: Kipruto und Feysa siegen – Pfeiffer auf Rang 22

Chicago-Marathon 2026 Ergebnisse: Kipruto und Feysa siegen – Pfeiffer auf Rang 22
Obrázek: © SPOFERAN Redaktion | Symbolbild (KI-generiert)

Chicago-Marathon 2026 Ergebnisse: Kipruto und Feysa siegen – Pfeiffer auf Rang 22

11. říjen 202623 minutes Doba čtení

Chicago-Marathon 2026 Ergebnisse: Amos Kipruto gewinnt, Hawi Feysa entscheidet ein dramatisches Frauenrennen für sich. Alle Top-Zeiten und Pfeiffers Rennen im Überblick.

Der Chicago-Marathon 2026 ist entschieden – und vor allem das Frauenrennen liefert ein Finale, das bis Kilometer 40 vollkommen offen bleibt.

Bei den Männern gewinnt Amos Kipruto in herausragenden 2:01:09 Stunden. Der Kenianer verpasst den Chicago-Streckenrekord von Kelvin Kiptum damit lediglich um 34 Sekunden.

Noch dramatischer fällt die Entscheidung bei den Frauen: Hawi Feysa und Sharon Lokedi passieren Kilometer 40 zeitgleich nach 2:06:43 Stunden. Auf den letzten 2,195 Kilometern setzt sich Feysa dann entscheidend ab und gewinnt in 2:13:33 Stunden. Lokedi wird in 2:14:07 Stunden Zweite.

Für Hendrik Pfeiffer endet ein zunächst sehr offensives Rennen nach 2:10:17 Stunden auf Rang 22.

Chicago-Marathon 2026: Die wichtigsten Ergebnisse

Platz

Männer

Zeit

Frauen

Zeit

1.

Amos Kipruto (KEN)

2:01:09

Hawi Feysa (ETH)

2:13:33

2.

Tadese Bikila (ETH)

2:02:56

Sharon Lokedi (KEN)

2:14:07

3.

Milkesa Mengesha (ETH)

2:03:46

Brigid Kosgei (KEN)

2:14:55

Hendrik Pfeiffer (GER): 2:10:17 Stunden – Rang 22

Amos Kipruto gewinnt Chicago in 2:01:09 Stunden

Am Ende fehlen nicht viele Sekunden zu einer historischen Marke. Amos Kipruto gewinnt den Chicago-Marathon 2026 in 2:01:09 Stunden. Schon früh hatte sich eine sechsköpfige Spitzengruppe deutlich vom übrigen Feld gelöst. Lange deutete sogar vieles auf einen Angriff auf Kelvin Kiptums Streckenrekord von 2:00:35 Stunden hin.

Bei Kilometer 30 liefen Kipruto und Jacob Kiplimo nach 1:25:28 Stunden noch gemeinsam an der Spitze. Die damalige Hochrechnung lag bei 2:00:12 Stunden. Erst auf den folgenden Kilometern beginnt Kipruto, das Rennen endgültig an sich zu reißen.

Bei Kilometer 35 liegt er zwölf Sekunden vor Kiplimo. Bei Mile 23 sind daraus bereits 47 Sekunden geworden, bei Mile 24 sogar mehr als anderthalb Minuten. Der Streckenrekord gerät auf den letzten Kilometern zwar wieder außer Reichweite – der Sieg jedoch längst nicht mehr.

Kipruto erreicht das Ziel nach 2:01:09 Stunden. 34 Sekunden fehlen zum Chicago-Rekord von Kelvin Kiptum.

Bikila und Mengesha komplettieren das Podium

Hinter Kipruto verändert sich die Reihenfolge auf den letzten Kilometern noch einmal deutlich. Tadese Bikila arbeitet sich bis auf Rang zwei nach vorne und beendet den Marathon in 2:02:56 Stunden. Dritter wird Milkesa Mengesha in 2:03:46 Stunden. Jacob Kiplimo, der lange gemeinsam mit Kipruto an der Spitze gelaufen war, fällt in der Schlussphase zurück und erreicht das Ziel auf Rang vier in 2:04:18 Stunden.

Damit lautet das Männer-Podium:

Amos Kipruto – 2:01:09
Tadese Bikila – 2:02:56
Milkesa Mengesha – 2:03:46

Frauen liefern dramatisches Finale: Feysa schlägt Lokedi

Während sich das Männer-Rennen auf den letzten Kilometern zunehmend zugunsten Kiprutos entscheidet, bleibt bei den Frauen praktisch bis zum Schluss alles offen. Schon zur Halbmarathonmarke liegen vier Läuferinnen innerhalb einer einzigen Sekunde.

Sharon Lokedi passiert die Hälfte nach 1:06:06 Stunden. Hawi Feysa, Loice Chemnung und Brigid Kosgei folgen jeweils nach 1:06:07 Stunden. Auch danach gelingt es zunächst keiner Favoritin, eine entscheidende Lücke zu reißen. Bei Kilometer 30 liegen Lokedi und Feysa zeitgleich nach 1:34:16 Stunden vorne, Kosgei folgt lediglich elf Sekunden dahinter. Bei Kilometer 35 trennen Feysa und Lokedi gerade einmal eine Sekunde. Und selbst fünf Kilometer später hat sich praktisch nichts verändert.

Kilometer 40: Feysa und Lokedi exakt zeitgleich

Bei Kilometer 40 zeigt die offizielle Zeitmessung für beide Führenden: 2:06:43 Stunden. Kein messbarer Abstand. Noch 2,195 Kilometer. Erst jetzt fällt die Entscheidung. Hawi Feysa kann sich auf dem letzten Abschnitt entscheidend lösen und läuft nach 2:13:33 Stunden als Siegerin ins Ziel.

Sharon Lokedi folgt 34 Sekunden später in 2:14:07 Stunden. Brigid Kosgei komplettiert das Podium in 2:14:55 Stunden. Damit entsteht der entscheidende Abstand zwischen Feysa und Lokedi tatsächlich erst auf den letzten gut zwei Kilometern.

Hendrik Pfeiffer: Schnelle erste Hälfte, schwieriges Finale

Auch aus deutscher Sicht richtet sich der Blick in Chicago vor allem auf Hendrik Pfeiffer. Und zunächst läuft vieles nach Plan. Nach fünf Kilometern passiert Pfeiffer die Zeitmessung nach 14:56 Minuten, nach zehn Kilometern stehen 29:44 Minuten auf der Uhr. Zur Halbmarathonmarke erreicht er 1:03:02 Stunden.

Eine einfache Verdopplung dieser Zeit würde eine Zielzeit von 2:06:04 Stunden ergeben – und damit sogar unter seiner bisherigen persönlichen Bestleistung von 2:06:45 Stunden liegen. Auch nach 25 Kilometern befindet sich Pfeiffer noch auf einem sehr starken Kurs. Die Zwischenzeit von 1:14:50 Stunden lässt weiterhin eine schnelle Endzeit möglich erscheinen.

Nach 30 Kilometern steht er bei 1:30:27 Stunden. Danach wird das Rennen zunehmend schwieriger. Bei Mile 21 liegt Pfeiffer mit 1:42:42 Stunden auf Rang 24. Bei Mile 23 verbessert er sich zwar zwischenzeitlich auf Rang 21, die prognostizierte Zielzeit steigt jedoch bereits auf rund 2:09 Stunden. Bei 25,2 Meilen wird er nach 2:05:09 Stunden auf Rang 22 geführt.

Im Ziel stehen schließlich: 2:10:17 Stunden – Rang 22.

Für die zweite Hälfte benötigt Pfeiffer damit rund 1:07:15 Stunden – gut vier Minuten länger als für die erste. Nach dem starken Beginn kann er sein Tempo auf den letzten Kilometern nicht mehr halten.

Clayton Young wird bester US-Amerikaner

Auch innerhalb des starken US-amerikanischen Feldes entwickelt sich ein enges Rennen. Clayton Young erreicht das Ziel nach 2:05:23 Stunden und wird damit bester US-Amerikaner.

Nur zwölf Sekunden später folgt Charles Hicks in 2:05:35 Stunden. Vincent Mauri folgt in 2:06:45 Stunden. Young und Hicks trennen nach 42,195 Kilometern damit gerade einmal zwölf Sekunden.


Der Rennverlauf des Chicago-Marathons 2026 zum Nachlesen

Der Liveblog ist beendet. Alle wichtigen Entwicklungen des Chicago-Marathons 2026 kannst du hier noch einmal nachlesen – vom Zieleinlauf zurück bis zum Rennstart.

Korrektur im Frauenrennen: Feysa gewinnt vor Lokedi und Kosgei

Die zwischenzeitlich angezeigten Resultate waren offenbar unvollständig. Inzwischen liegen die aktualisierten Zielzeiten vor – und damit ist auch das Podium der Frauen komplett.

Hawi Feysa gewinnt den Chicago-Marathon 2026 in 2:13:33 Stunden. Die Äthiopierin setzt sich damit nach dem bis Kilometer 40 völlig offenen Duell entscheidend ab.

Sharon Lokedi, die bei Kilometer 40 noch zeitgleich mit Feysa geführt wurde, erreicht das Ziel 34 Sekunden später in 2:14:07 Stunden und wird Zweite.

Brigid Kosgei komplettiert das Podium in 2:14:55 Stunden.

Podium Frauen:

  1. Hawi Feysa (ETH) – 2:13:33

  2. Sharon Lokedi (KEN) – 2:14:07

  3. Brigid Kosgei (KEN) – 2:14:55

Damit fiel die Entscheidung tatsächlich erst auf den letzten gut zwei Kilometern: Bei Kilometer 40 lagen Feysa und Lokedi noch exakt gleichauf – im Ziel trennen sie 34 Sekunden.

Die zuvor kurzzeitig fehlende Lokedi-Platzierung war damit kein sportlicher Einbruch, sondern offenbar ein Problem in der Ergebnisdarstellung.


Was für eine Wendung: Hawi Feysa gewinnt – Kosgei plötzlich Zweite

Was für ein Finale beim Chicago-Marathon 2026. Noch bei Kilometer 40 lagen Hawi Feysa und Sharon Lokedi zeitgleich in 2:06:43 Stunden an der Spitze. Gut zwei Kilometer später sieht das Ergebnis völlig anders aus.

Hawi Feysa gewinnt den Chicago-Marathon in 2:13:33 Stunden. Dahinter schafft Brigid Kosgei noch den Sprung auf Rang zwei und erreicht das Ziel nach 2:14:55 Stunden, 1:22 Minuten hinter der Siegerin.

Damit muss sich auf den allerletzten Kilometern eine dramatische Verschiebung ergeben haben: Lokedi, die bei Kilometer 40 noch Seite an Seite mit Feysa führte, ist in den bislang vorliegenden Zielresultaten nicht unter den ersten beiden. Ihre endgültige Platzierung und Zeit liegen uns in diesem Zwischenstand noch nicht vor.

Fest steht: Hawi Feysa entscheidet ein bis Kilometer 40 völlig offenes Rennen auf den letzten 2,195 Kilometern für sich – und Kosgei kämpft sich noch auf Rang zwei vor.


Tipp: Chicago ist nur eines von vielen Rennen an diesem Wochenende

Während hier die Weltspitze um Sekunden kämpft, findest du in der SPOFERAN Ergebniswelt viele weitere Resultate – vielleicht auch von Freunden, Vereinskolleginnen und Vereinskollegen oder Deinen Favoriten.

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Hendrik Pfeiffer im Ziel – Rang 22 in 2:10:17 Stunden

Hendrik Pfeiffer hat den Chicago-Marathon 2026 nach 2:10:17 Stunden beendet. Der Deutsche kommt damit in dem hochklassig besetzten Rennen auf Rang 22.

Zur Halbmarathonmarke hatte Pfeiffer nach 1:03:02 Stunden noch auf Kurs für eine deutlich schnellere Endzeit gelegen. In der zweiten Rennhälfte konnte er dieses Tempo jedoch nicht mehr halten und benötigte für die zweite Hälfte rund 1:07:15 Stunden.

Damit verliert Pfeiffer gegenüber der ersten Hälfte gut vier Minuten – und muss seine Ambitionen auf eine Zeit deutlich unter 2:10 Stunden auf den späteren Kilometern begraben.

Am Ende stehen 2:10:17 Stunden und Platz 22 für Hendrik Pfeiffer in Chicago.


Clayton Young wird bester US-Amerikaner – Hicks nur zwölf Sekunden dahinter

Auch die Entscheidung um den besten US-Amerikaner ist gefallen.

Clayton Young erreicht das Ziel nach 2:05:23 Stunden und setzt sich damit knapp vor Charles Hicks durch, der nur zwölf Sekunden später in 2:05:35 Stunden folgt.

Rang drei unter den US-Amerikanern geht an Vincent Mauri in 2:06:46 Stunden.

Top 3 USA:

  1. Clayton Young – 2:05:23

  2. Charles Hicks – 2:05:35

  3. Vincent Mauri – 2:06:46

Damit liegen zwischen Platz eins und zwei am Ende gerade einmal zwölf Sekunden.


40 Kilometer Frauen – Lokedi und Feysa jetzt wirklich exakt gleichauf

Was für ein Finale in Chicago.

Bei Kilometer 40 passieren Sharon Lokedi und Hawi Feysa die Zeitmessung beide nach 2:06:43 Stunden. Selbst gut zwei Kilometer vor dem Ziel gibt es zwischen den beiden Führenden keinen messbaren Abstand.

Die Hochrechnung sieht beide aktuell bei 2:13:42 Stunden.

Damit geht das Frauenrennen praktisch bei null in die Schlussphase: Noch 2,195 Kilometer – und der Sieg beim Chicago-Marathon 2026 ist vollkommen offen.

Lokedi gegen Feysa. Schulter an Schulter. Jetzt entscheidet wirklich jeder Meter.


Hendrik Pfeiffer bei 25,2 Meilen auf Rang 22

Hendrik Pfeiffer passiert die Marke bei 25,2 Meilen nach 2:05:09 Stunden und liegt damit aktuell auf Rang 22.

Die Hochrechnung sieht ihn nun bei etwa 2:10:13 Stunden. Gegenüber Mile 23 hat Pfeiffer damit noch einmal etwas Zeit verloren und ist um einen Platz zurückgefallen.

Noch gut 1,6 Kilometer bleiben bis ins Ziel.


Podium der Männer komplett – Mengesha wird Dritter

Das Männer-Podium des Chicago-Marathons 2026 steht fest.

Amos Kipruto gewinnt in 2:01:09 Stunden vor Tadese Bikila, der nach 2:02:56 Stunden ins Ziel kommt.

Den dritten Platz sichert sich Milkesa Mengesha. Der Äthiopier erreicht das Ziel nach 2:03:46 Stunden und liegt damit 2:37 Minuten hinter Kipruto.

Podium Männer:

  1. Amos Kipruto (KEN) – 2:01:09

  2. Tadese Bikila (ETH) – 2:02:56

  3. Milkesa Mengesha (ETH) – 2:03:46

Damit endet das Rennen mit einem klaren Sieg für Kipruto und zwei weiteren äthiopischen Läufern auf dem Podium.


Mile 24 Frauen – Lokedi und Feysa weiterhin zeitgleich

Das Frauenrennen bleibt maximal spannend.

Bei Mile 24 werden Sharon Lokedi und Hawi Feysa beide mit 2:02:16 Stunden gestoppt. Praktisch nichts trennt die beiden Führenden – und nur noch gut 3,5 Kilometer sind zu laufen.

Brigid Kosgei folgt nach 2:03:08 Stunden mit 52 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Die aktuelle Hochrechnung sieht Lokedi bei 2:13:36 Stunden und Feysa bei 2:13:37 Stunden.

Damit läuft in Chicago alles auf einen dramatischen Zweikampf hinaus:

Lokedi gegen Feysa – Schulter an Schulter in die letzten Kilometer.


Tadese Bikila wird Zweiter – 1:47 Minuten hinter Kipruto

Tadese Bikila sichert sich beim Chicago-Marathon 2026 den zweiten Platz.

Der Äthiopier erreicht das Ziel nach 2:02:56 Stunden und liegt damit 1:47 Minuten hinter Sieger Amos Kipruto.

Damit bestätigt Bikila seine starke Schlussphase: Während Jacob Kiplimo auf den letzten Kilometern zurückfiel, arbeitete sich Bikila noch auf Rang zwei nach vorne.


Amos Kipruto gewinnt den Chicago-Marathon in 2:01:09 Stunden

Amos Kipruto gewinnt den Chicago-Marathon 2026.

Der Kenianer erreicht das Ziel nach 2:01:09 Stunden und setzt sich damit nach seinem starken Solo auf den letzten Kilometern durch.

Zum Streckenrekord von Kelvin Kiptum aus dem Jahr 2023 fehlen am Ende lediglich 34 Sekunden. Zwischenzeitlich hatte die Hochrechnung Kipruto sogar noch knapp unter der Rekordmarke gesehen.

Damit steht der erste große Sieger des Tages fest: Amos Kipruto triumphiert in Chicago mit einer Weltklassezeit von 2:01:09 Stunden.


Bester US-Amerikaner: Young knapp vor Hicks

Auch im Rennen um den besten US-Amerikaner bleibt es bis kurz vor dem Ziel spannend.

Bei 25,2 Meilen liegt Clayton Young nach 2:00:30 Stunden vorne. Charles Hicks folgt nur 15 Sekunden später in 2:00:45 Stunden.

Die aktuelle Hochrechnung sieht Young bei etwa 2:05:22 Stunden, Hicks bei 2:05:38 Stunden.

Damit geht Young mit einem kleinen Vorsprung auf die letzte Meile – entschieden ist das Duell aber noch nicht.

15 Sekunden trennen die beiden. Wer wird bester US-Amerikaner in Chicago?


25,2 Meilen – Kipruto kurz vor dem Sieg, Streckenrekord wohl außer Reichweite

Amos Kipruto ist nur noch gut eine Meile vom Ziel entfernt. Bei 25,2 Meilen wird der Kenianer nach 1:56:16 Stunden klar an der Spitze geführt.

Die aktuelle Hochrechnung liegt bei 2:00:58 Stunden. Damit dürfte Kelvin Kiptums Chicago-Streckenrekord von 2:00:35 Stunden inzwischen kaum noch erreichbar sein – für eine Zeit um 2:01 Stunden bleibt Kipruto aber auf Kurs.

Auf Rang zwei wird nun Tadese Bikila geführt. Der Äthiopier passiert die Marke nach 1:58:08 Stunden und liegt bereits 1:52 Minuten zurück.

Damit spricht unmittelbar vor dem Ziel praktisch alles für Kipruto.

Die Frage scheint inzwischen weniger zu sein, wer Chicago gewinnt – sondern welche Zeit am Ende auf der Uhr steht.


Mile 23 Frauen – Feysa und Lokedi weiterhin exakt gleichauf

Auch bei den Frauen bleibt das Rennen bis tief in die Schlussphase vollkommen offen.

Hawi Feysa und Sharon Lokedi passieren Mile 23 beide nach 1:57:01 Stunden. Selbst rund fünf Kilometer vor dem Ziel lässt sich zwischen den beiden Führenden praktisch kein Abstand erkennen.

Brigid Kosgei folgt nach 1:57:49 Stunden mit 48 Sekunden Rückstand und bleibt damit auf Rang drei.

Die offizielle Hochrechnung sieht Feysa und Lokedi aktuell bei etwa 2:13:25 beziehungsweise 2:13:26 Stunden.

Damit läuft in Chicago alles auf ein direktes Duell hinaus: Feysa gegen Lokedi – und noch immer ist völlig offen, wer sich auf den letzten Kilometern durchsetzt.


Hendrik Pfeiffer bei Mile 23 auf Rang 21

Hendrik Pfeiffer passiert Mile 23 nach 1:53:25 Stunden und liegt damit aktuell auf Rang 21.

Die offizielle Hochrechnung sieht ihn nun bei etwa 2:09:19 Stunden. Damit hat Pfeiffer auf den letzten Kilometern etwas weiter an Zeit verloren, bleibt im hochklassig besetzten Feld aber weiterhin auf Kurs für ein starkes internationales Ergebnis.


35 Kilometer Frauen – Feysa und Lokedi weiter im direkten Duell

Auch sieben Kilometer vor dem Ziel ist im Frauenrennen noch nichts entschieden.

Hawi Feysa passiert Kilometer 35 nach 1:50:23 Stunden, Sharon Lokedi folgt nur eine Sekunde später in 1:50:24 Stunden. Die beiden Führenden liefern sich damit weiterhin ein unmittelbares Duell um den Sieg.

Brigid Kosgei bleibt auf Rang drei, liegt nach 1:51:01 Stunden inzwischen jedoch 38 Sekunden zurück. Bei Kilometer 30 waren es erst elf Sekunden gewesen.

Deutlich größer ist die Lücke dahinter: Loice Chemnung folgt bereits mit 2:30 Minuten Rückstand.

Stand bei Kilometer 35:

  1. Hawi Feysa (ETH) – 1:50:23 h

  2. Sharon Lokedi (KEN) – 1:50:24 h

  3. Brigid Kosgei (KEN) – 1:51:01 h

  4. Loice Chemnung (KEN) – 1:52:53 h

Damit deutet derzeit vieles auf einen Zweikampf zwischen Feysa und Lokedi hin – und nach fast 35 Kilometern trennt sie weiterhin nur eine einzige Sekunde.


Mile 24 – Kipruto jetzt klar vorne, Rekordtempo wird zur Sekundenfrage

Amos Kipruto hat seine Führung bei Mile 24 deutlich ausgebaut. Der Kenianer passiert die Marke nach 1:50:28 Stunden.

Jacob Kiplimo folgt inzwischen 1:32 Minuten später in 1:52:00 Stunden, nur fünf Sekunden vor Tadese Bikila.

Damit scheint das Duell um den Sieg vorerst entschieden – doch für Kipruto bleibt der Blick auf die Uhr spannend. Die offizielle Hochrechnung liegt aktuell bei 2:00:42 Stunden.

Damit wäre er nur sieben Sekunden langsamer als Kelvin Kiptums Chicago-Streckenrekord von 2:00:35 Stunden.

Noch gut 3,5 Kilometer sind zu laufen.

Kipruto läuft jetzt praktisch allein – und gegen jede einzelne Sekunde.


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Mile 23 – Kipruto reißt die Lücke auf

Jetzt scheint Amos Kipruto im Männer-Rennen erstmals einen entscheidenden Schritt gemacht zu haben.

Der Kenianer passiert Mile 23 nach 1:45:47 Stunden und liegt damit bereits 47 Sekunden vor Jacob Kiplimo, der die Marke nach 1:46:34 Stunden erreicht.

Auch Tadese Bikila hat weiter an Boden verloren und folgt nach 1:47:08 Stunden mit 1:21 Minuten Rückstand.

Die offizielle Hochrechnung sieht Kipruto weiterhin in unmittelbarer Nähe zum Chicago-Streckenrekord: aktuell bei etwa 2:00:37 Stunden.

Damit geht Kipruto mit einer klaren Führung in die letzten gut fünf Kilometer – doch der Kampf gegen die Uhr bleibt extrem knapp.


Mile 21 Frauen – Feysa und Lokedi weiter Schulter an Schulter

Bei den Frauen bleibt das Rennen auch bei Mile 21 vollkommen offen.

Hawi Feysa und Sharon Lokedi passieren die Marke beide nach 1:46:26 Stunden. Keine der beiden kann sich bislang entscheidend lösen.

Die offizielle Hochrechnung sieht beide aktuell bei rund 2:12:55 Stunden.

Damit läuft es auf den letzten Kilometern immer stärker auf ein direktes Duell hinaus – Feysa gegen Lokedi, praktisch ohne Abstand.


Hendrik Pfeiffer passiert Mile 21 auf Rang 24

Hendrik Pfeiffer erreicht Mile 21 nach 1:42:42 Stunden und liegt damit aktuell auf Rang 24.

Die offizielle Prognose sieht den Deutschen zu diesem Zeitpunkt bei etwa 2:08:15 Stunden. Damit hat Pfeiffer gegenüber der ersten Rennhälfte etwas Zeit verloren, bleibt in dem hochklassig besetzten Feld aber noch auf Kurs für ein starkes Ergebnis.


35 Kilometer – Kipruto löst sich und liegt auf Streckenrekordkurs

Jetzt ist aus dem Duell an der Spitze erstmals eine klare Führung geworden.

Amos Kipruto passiert Kilometer 35 nach 1:39:58 Stunden und hat sich damit von Jacob Kiplimo abgesetzt. Der Ugander folgt nach 1:40:10 Stunden bereits zwölf Sekunden später.

Noch spannender ist der Blick auf die Hochrechnung: Kiprutos prognostizierte Zielzeit liegt aktuell bei 2:00:32 Stunden – damit wäre er drei Sekunden schneller als Kelvin Kiptums Chicago-Streckenrekord von 2:00:35 Stunden.

Kiplimo wird derzeit mit 2:00:46 Stunden prognostiziert. Dahinter wächst die Lücke weiter: Tadese Bikila liegt nach 1:40:55 bereits 57 Sekunden hinter Kipruto, Daniel Mateiko nach 1:41:15 sogar 1:17 Minuten.

Stand bei Kilometer 35:

  1. Amos Kipruto (KEN) – 1:39:58 h

  2. Jacob Kiplimo (UGA) – 1:40:10 h

  3. Tadese Bikila (ETH) – 1:40:55 h

  4. Daniel Mateiko (KEN) – 1:41:15 h

Noch gut sieben Kilometer bleiben.

Kipruto führt – und im Moment läuft er nicht nur gegen Kiplimo, sondern auch gegen die Uhr.


Mile 21 – Kipruto und Kiplimo kämpfen jetzt auch gegen Kiptums Rekord

Noch gut acht Kilometer sind zu laufen – und in Chicago geht es längst nicht mehr nur um den Sieg.

Amos Kipruto passiert Mile 21 nach 1:36:34 Stunden knapp vor Jacob Kiplimo in 1:36:35. Gerade einmal eine Sekunde trennt die beiden Führenden.

Noch bemerkenswerter ist die offizielle Hochrechnung: Kipruto wird derzeit mit 2:00:35 Stunden prognostiziert – exakt der Zeit, mit der Kelvin Kiptum 2023 den Chicago-Streckenrekord aufstellte. Kiplimo liegt mit einer Prognose von 2:00:37 Stunden lediglich zwei Sekunden darüber.

Hinter dem Duo ist inzwischen eine deutlichere Lücke entstanden. Tadese Bikila folgt nach 1:37:12 Stunden bereits 38 Sekunden hinter Kipruto, Daniel Mateiko liegt 51 Sekunden zurück. Milkesa Mengesha hat mit 1:38:06 Stunden bereits 1:32 Minuten Rückstand.

Stand bei Mile 21:

  1. Amos Kipruto (KEN) – 1:36:34 h

  2. Jacob Kiplimo (UGA) – 1:36:35 h

  3. Tadese Bikila (ETH) – 1:37:12 h

  4. Daniel Mateiko (KEN) – 1:37:25 h

  5. Milkesa Mengesha (ETH) – 1:38:06 h

Damit läuft alles auf ein Duell zwischen Kipruto und Kiplimo hinaus.

Und die vielleicht spannendste Frage lautet jetzt: Wer gewinnt dieses Rennen – und fällt dabei sogar noch Kelvin Kiptums Streckenrekord?


München vs. Chicago: Zwei Marathons, zwei völlig unterschiedliche Rennen

Während in Chicago noch um Sieg und Rekordzeiten gekämpft wird, sind die Entscheidungen beim München Marathon bereits gefallen.

Dort gewann Alazar Tefera am Vormittag in 2:10:51 Stunden und verbesserte damit seine persönliche Bestzeit. Nina Reuter verteidigte bei den Frauen ihren Vorjahressieg in 2:32:01 Stunden.

Wie außergewöhnlich schnell das Rennen in Chicago gerade ist, zeigt schon ein einfacher Vergleich: Jacob Kiplimo und Amos Kipruto passierten hier die 30-Kilometer-Marke nach 1:25:28 Stunden. Die offizielle Hochrechnung liegt momentan bei rund 2:00:12 Stunden.

Sollte dieses Tempo tatsächlich bis ins Ziel halten, lägen zwischen dem Sieger von München und der Spitze in Chicago mehr als zehn Minuten.

Natürlich lassen sich Marathonzeiten verschiedener Strecken, Wetterbedingungen und Rennverläufe nicht eins zu eins miteinander vergleichen. Trotzdem zeigt der Blick nach München eindrucksvoll, in welchen Dimensionen sich die Weltspitze in Chicago an diesem Nachmittag bewegt.

👉 Hier gibt es alle Ergebnisse und Entscheidungen vom München Marathon 2026


30 Kilometer Frauen – Lokedi und Feysa setzen sich leicht ab

Auch bei den Frauen beginnt sich das Rennen nach 30 Kilometern langsam zu sortieren.

Sharon Lokedi und Hawi Feysa passieren die Marke gemeinsam nach 1:34:16 Stunden. Dahinter folgt Brigid Kosgei mit nur elf Sekunden Rückstand – das Rennen um den Sieg bleibt damit vollkommen offen.

Etwas mehr Boden verloren hat dagegen Loice Chemnung. Sie erreicht Kilometer 30 nach 1:34:57 Stunden und liegt 41 Sekunden hinter dem führenden Duo.

Die offizielle Hochrechnung sieht Lokedi und Feysa derzeit bei etwa 2:12:35 beziehungsweise 2:12:36 Stunden.

30-km-Zwischenstand Frauen:

  1. Sharon Lokedi (KEN) – 1:34:16 h

  2. Hawi Feysa (ETH) – 1:34:16 h

  3. Brigid Kosgei (KEN) – 1:34:27 h

  4. Loice Chemnung (KEN) – 1:34:57 h

Damit deutet sich zwölf Kilometer vor dem Ziel ein Dreikampf um den Sieg an – Lokedi, Feysa und Kosgei trennen gerade einmal elf Sekunden.


Hendrik Pfeiffer nach 30 Kilometern weiter auf starkem Kurs

Auch Hendrik Pfeiffer bleibt auf Kurs für ein starkes Rennen. Der Deutsche erreicht Kilometer 30 nach 1:30:27 Stunden auf Rang 23. Die offizielle Prognose liegt zu diesem Zeitpunkt bei etwa 2:07:13 Stunden.

Damit wäre Pfeiffer zwar etwas über seiner persönlichen Bestzeit von 2:06:45 Stunden, befindet sich aber weiterhin in einem hochklassigen internationalen Feld auf einem sehr starken Niveau.


30 Kilometer – Kiplimo und Kipruto auf Streckenrekordkurs

Jetzt wird es ernst im Männer-Rennen.

Jacob Kiplimo und Amos Kipruto passieren Kilometer 30 gemeinsam nach 1:25:28 Stunden. Die offizielle Hochrechnung sieht beide aktuell bei 2:00:12 Stunden – und damit weiter unter Kelvin Kiptums Chicago-Streckenrekord von 2:00:35 Stunden.

Dahinter haben Daniel Mateiko und Tadese Bikila erstmals etwas Boden verloren. Sie folgen nach 1:25:44 Stunden, also 16 Sekunden hinter der Spitze. Auch ihr Tempo bewegt sich weiterhin ungefähr im Bereich des bestehenden Streckenrekords.

Die ursprünglich sechsköpfige Spitzengruppe ist damit auseinandergezogen. Milkesa Mengesha liegt bereits 58 Sekunden zurück, Boki Diriba 1:42 Minuten.

30-km-Zwischenstand Männer:

  1. Jacob Kiplimo (UGA) – 1:25:28 h

  2. Amos Kipruto (KEN) – 1:25:28 h

  3. Daniel Mateiko (KEN) – 1:25:44 h

  4. Tadese Bikila (ETH) – 1:25:44 h

  5. Milkesa Mengesha (ETH) – 1:26:26 h


Frauen bei Kilometer 25: Keine schenkt der anderen einen Meter

Bei den Frauen dagegen weigert sich die Spitzengruppe weiterhin hartnäckig, auseinanderzufallen.

Hawi Feysa und Sharon Lokedi passieren Kilometer 25 gemeinsam nach 1:18:26 Stunden. Brigid Kosgei und Loice Chemnung folgen nur eine Sekunde später.

Vier Läuferinnen. Eine Sekunde.

Was bei Kilometer 20 wieder zusammengefunden hatte, bleibt auch fünf Kilometer später vollständig intakt. Keine der vier Favoritinnen konnte bislang einen entscheidenden Angriff setzen – und keine zeigt in den Zwischenzeiten eine erkennbare Schwäche.

Dahinter wird die Lücke inzwischen deutlich. Joan Kilimo liegt als Fünfte nach 1:19:25 Stunden bereits 59 Sekunden zurück, Brillian Kipkoech sogar 1:24 Minuten.

Damit zeichnet sich immer klarer ab: Der Sieg in Chicago dürfte zwischen Feysa, Lokedi, Kosgei und Chemnung entschieden werden.

Und doch ist nach 25 Kilometern noch völlig offen, welche der vier als Erste bereit ist, dieses Gleichgewicht zu zerstören.


Pfeiffer bleibt auf Bestzeitkurs

Auch Hendrik Pfeiffer hält sein Rennen bislang bemerkenswert stabil.

Der Deutsche erreicht Kilometer 25 nach 1:14:50 Stunden auf Rang 21. Für die vergangenen fünf Kilometer benötigte er 15:07 Minuten und hat gegenüber seinem zuvor sehr gleichmäßigen Rhythmus damit nur wenig eingebüßt.

Seine Zwischenzeit liegt weiterhin knapp auf einem Tempo unter seiner persönlichen Bestleistung von 2:06:45 Stunden.

Noch wichtiger: Pfeiffer befindet sich weiterhin in Reichweite einer größeren Gruppe vor ihm. Zwischen Rang 18 und Rang 21 liegen bei Kilometer 25 gerade einmal zehn Sekunden. Nach seinem verletzungsbedingt schwierigen Sommer bleibt damit für die zweite Rennhälfte einiges möglich.


25 Kilometer – jetzt zerfällt die Spitzengruppe

Jetzt beginnt das Rennen, sich zu verändern.

Nach mehr als einer Stunde im Gleichschritt haben bei den Männern erstmals zwei Läufer den Kontakt zur Spitze verloren. Jacob Kiplimo und Daniel Mateiko passieren Kilometer 25 nach 1:11:19 Stunden, Amos Kipruto und Tadese Bikila folgen nur eine Sekunde später.

Milkesa Mengesha liegt plötzlich zwölf Sekunden zurück, Boki Diriba 15 Sekunden. Aus der sechsköpfigen Spitzengruppe ist damit innerhalb weniger Kilometer ein Quartett geworden.

Und das Tempo wird nicht langsamer – im Gegenteil. Für die fünf Kilometer zwischen 20 und 25 benötigen Kiplimo und Mateiko nur rund 14:06 Minuten. Die Spitze ist damit derzeit sogar etwas schneller unterwegs als noch zur Halbmarathonmarke. Rechnerisch bewegt sich das Rennen nun im Bereich von 2:00:20 Stunden.

Kelvin Kiptums Chicago-Streckenrekord von 2:00:35 Stunden ist damit nicht nur weiter im Spiel. Zum ersten Mal liegt die Spitze sogar leicht unter dessen Durchschnittstempo.

Noch sind allerdings mehr als 17 Kilometer zu laufen. Und spätestens jetzt beginnt die Phase, in der aus einer beeindruckenden Zwischenzeit ein historischer Marathon werden kann – oder ein zu hohes Anfangstempo seinen Preis fordert.


Frauen zur Halbzeit praktisch gleichauf

Das Frauenrennen ist nach 21,1 Kilometern vollkommen offen.

Sharon Lokedi erreicht die Halbmarathonmarke nach 1:06:06 Stunden als Erste. Doch von einer Führung kann kaum gesprochen werden: Hawi Feysa, Loice Chemnung und Brigid Kosgei folgen allesamt nach 1:06:07 Stunden.

Eine Sekunde trennt vier der stärksten Marathonläuferinnen der Welt.

Dabei sah das Rennen wenige Kilometer zuvor noch etwas anders aus. Nach zehn Kilometern hatten sich Titelverteidigerin Feysa und die frühere Weltrekordlerin Kosgei leicht abgesetzt. Lokedi und Chemnung ließen die beiden jedoch nicht ziehen und schlossen die Lücke bis Kilometer 20 wieder vollständig.

Joan Kilimo folgt an der Halbmarathonmarke bereits mit 31 Sekunden Rückstand. Brillian Kipkoech liegt 54 Sekunden hinter der Spitze.

Damit deutet vieles auf ein Rennen hin, dessen Entscheidung erst deutlich später fallen dürfte.

Stand Halbmarathon Frauen:

  • Sharon Lokedi (KEN) – 1:06:06 h

  • Hawi Feysa (ETH) – 1:06:07 h

  • Loice Chemnung (KEN) – 1:06:07 h

  • Brigid Kosgei (KEN) – 1:06:07 h


Halbmarathon Männer – sechs Läufer weiter auf Streckenrekordkurs

Bei den Männern gibt es zur Hälfte des Rennens dagegen eine klare Trennung zwischen Spitze und Verfolgern.

Jacob Kiplimo, Amos Kipruto, Daniel Mateiko, Boki Diriba, Milkesa Mengesha und Tadese Bikila passieren die Halbmarathonmarke gemeinsam nach 1:00:21 Stunden.

Das ist schnell. Sehr schnell.

Hält die Gruppe dieses Tempo annähernd bis ins Ziel, bewegt sie sich im Bereich von 2:00:42 Stunden. Kelvin Kiptums Chicago-Streckenrekord von 2:00:35 Stunden aus dem Jahr 2023 bleibt damit mitten im Rennen.

Und die sechs Führenden haben sich längst vom Rest des Feldes verabschiedet: Vincent Mauri folgt als Siebter erst nach 1:02:15 Stunden – bereits 1:54 Minuten zurück.

Die erste Rennhälfte hat damit zwei völlig unterschiedliche Rennen hervorgebracht: vorne sechs Männer auf Weltklassekurs, dahinter ein großes internationales Verfolgerfeld.


Hendrik Pfeiffer erreicht Halbmarathon nach 1:03:02 Stunden

Mittendrin läuft Hendrik Pfeiffer bislang ein bemerkenswert kontrolliertes Rennen.

Der Deutsche passiert die Halbmarathonmarke nach 1:03:02 Stunden. Eine einfache Verdopplung ergäbe 2:06:04 Stunden – und damit eine Zeit unter seiner bisherigen persönlichen Bestleistung von 2:06:45 Stunden.

Noch aussagekräftiger als diese Hochrechnung ist bislang allerdings sein Rennverlauf.

Pfeiffer ließ sich nicht dazu verleiten, dem irrwitzigen Tempo der sechs Führenden hinterherzulaufen. Nach einem offensiven Beginn fand er einen gleichmäßigen Rhythmus und bewegt sich in einer Gruppe unter anderem mit Galen Rupp, Abbabiya Simbassa und CJ Albertson.

Zur Halbzeit liegt Pfeiffer auf Rang 22. In einem Feld dieser Qualität erzählt die Platzierung allerdings nur einen Teil der Geschichte. Entscheidend werden nun die Kilometer ab 25 beziehungsweise 30 – dort beginnt im Marathon gewöhnlich das Rennen, das sich auf keiner Hochrechnung vorhersagen lässt.


20 Kilometer – die Männer-Spitze kennt bislang nur ein Tempo

Bereits bei Kilometer 20 hatte sich angedeutet, wie konsequent die Führungsgruppe ihren Plan durchzieht.

Mateiko, Mengesha, Kipruto, Kiplimo, Bikila und Diriba wurden allesamt mit 57:13 Minuten gestoppt.

Der Abschnitt von Kilometer 15 bis 20 dauerte damit erneut nur rund 14:18 Minuten. Auch nach einem derart schnellen Beginn nahm die Gruppe also kaum Tempo heraus.

Fast zwei Minuten dahinter folgte bereits das nächste Rennen.

Pfeiffer erreichte Kilometer 20 in 59:43 Minuten. Besonders auffällig: Nach 44:44 Minuten bei Kilometer 15 benötigte er für die folgenden fünf Kilometer praktisch exakt 15 Minuten. Sein Rennen wirkte zu diesem Zeitpunkt nicht hektisch, sondern erstaunlich gleichmäßig.


Frauen: Erst Feysa und Kosgei – dann kommen Lokedi und Chemnung zurück

Auch bei den Frauen wird früh sichtbar, wie schnell sich ein Marathonbild verändern kann.

Nach 15 Kilometern schien sich zunächst ein Duell anzubahnen. Hawi Feysa führte nach 46:41 Minuten, Brigid Kosgei folgte eine Sekunde später. Sharon Lokedi und Loice Chemnung hatten bereits zwölf beziehungsweise 13 Sekunden Rückstand.

Doch anstatt größer zu werden, verschwand die Lücke wieder.

Bei Kilometer 20 lag Feysa nach 1:02:31 Stunden zwar weiterhin vorne. Kosgei folgte nach 1:02:32 – doch Lokedi war plötzlich wieder bis auf zwei Sekunden herangekommen, Chemnung auf drei.

Fünf Kilometer hatten genügt, um aus einem vermeintlichen Zweikampf wieder ein Viererduell zu machen.


15 Kilometer – sechs Männer setzen sich deutlich ab

Schon nach 15 Kilometern war klar, dass die Favoriten an diesem Sonntag nicht lange auf taktische Spielchen aus waren.

Kiplimo, Mengesha, Mateiko und Bikila erreichten die Marke nach 42:55 Minuten, Diriba und Kipruto eine Sekunde später.

Die Gruppe blieb damit geschlossen – und vor allem kompromisslos schnell.

Hinter ihr war die Lücke inzwischen auf fast eineinhalb Minuten angewachsen. Hendrik Pfeiffer passierte die Zwischenzeit nach 44:44 Minuten. Nach seinem sehr schnellen Auftakt hatte er seinen Rhythmus etwas angepasst, lag damit aber weiterhin im Bereich einer möglichen persönlichen Bestleistung.


10 Kilometer – sechs Männer laufen dem Feld davon

Spätestens nach zehn Kilometern war nicht mehr von einem schnellen Start allein zu sprechen.

Jacob Kiplimo und Amos Kipruto wurden mit 28:37 Minuten gestoppt, Milkesa Mengesha, Tadese Bikila, Daniel Mateiko und Boki Diriba nur eine Sekunde später.

Sechs Männer innerhalb einer Sekunde – und bereits mehr als eine Minute Vorsprung auf die erste große Verfolgergruppe.

Kiplimo und Co. hatten die ersten zehn Kilometer damit in einem Tempo absolviert, das auf eine Endzeit knapp über zwei Stunden hinauslief.

Pfeiffer passierte die Marke nach 29:44 Minuten. Er hatte seine zweiten fünf Kilometer sogar etwas schneller absolviert als die ersten und lief zu diesem Zeitpunkt klar auf Kurs unter seiner bisherigen Bestzeit.


Frauen starten ebenfalls ohne langes Abtasten

Auch das Frauenfeld ließ es zu Beginn nicht langsam angehen.

Nach zehn Kilometern führte Titelverteidigerin Hawi Feysa in 31:04 Minuten knapp vor Brigid Kosgei in 31:05. Dahinter folgten Sharon Lokedi, Joan Kilimo, Brillian Kipkoech und Loice Chemnung.

Feysa und Kosgei hatten gegenüber Kilometer fünf sogar noch einmal beschleunigt. Damals waren sieben Frauen innerhalb einer einzigen Sekunde durchgekommen.

Schon früh war damit klar: Wer an diesem Sonntag um den Sieg laufen wollte, musste bereit sein, von Anfang an ein hohes Risiko mitzugehen.


5 Kilometer – Chicago beginnt im Vollgasmodus

Es dauerte keine Viertelstunde, bis der Chicago-Marathon 2026 seine erste Botschaft sendete.

Amos Kipruto passierte fünf Kilometer nach 14:18 Minuten, Jacob Kiplimo und vier weitere Spitzenläufer folgten praktisch unmittelbar dahinter.

Nicht einmal 15 Minuten waren gelaufen – und das Feld begann bereits auseinanderzureißen.

Hendrik Pfeiffer erreichte die erste Zwischenzeit nach 14:56 Minuten. Statt sich an die sechs Führenden zu hängen, lief er in der großen Verfolgergruppe seinen eigenen Rhythmus.

Bei den Frauen führte Hawi Feysa nach 15:36 Minuten. Brigid Kosgei und fünf weitere Läuferinnen folgten nur eine Sekunde später.

Der Ton für diesen Marathon war damit früh gesetzt.

Chicago wollte an diesem Sonntag offenbar nicht warten.

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