Am 6. September 2026 geht der Köln Triathlon in seine fünfte Auflage. Mit einem Profifeld, das internationale Klasse auf die Kölner Strecke bringt, setzt das Event seinen Wachstumskurs fort. Der Köln Triathlon ist bereits zum dritten Mal als PTO Silber-Triathlon ausgezeichnet, was sich direkt im Starterfeld widerspiegelt: Für die Profis geht es nicht nur um ein attraktives Preisgeld, sondern auch um wertvolle Punkte für das PTO World Ranking.
Die einzigartige Kombination aus Schwimmen im Rhein, Radfahren entlang des Rheinufers und Laufen zum Kölner Dom zog 2025 rund 4.000 Triathleten an. Die Veranstaltung ist ausverkauft und hat damit erneut einen Melderekord geknackt.
Die Strecke: Köln als Wettkampfkulisse
Start ist im Deutzer Hafen, die Schwimmstrecke führt durch den Rhein. Anschließend geht es auf dem Rad über eine Strecke, die unter anderem über die Deutzer Brücke, die Severinsbrücke und entlang der Rheinuferstraße führt. Der abschließende Laufkurs verläuft auf einem fünf Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt mit Zieleinlauf am Tanzbrunnen.
Die Mitteldistanz umfasst 2,6 km Schwimmen, 81,2 km Radfahren und 19 km Laufen. Daneben werden eine Olympische Distanz und eine Sprint-Distanz angeboten. Für Staffeln stehen neben der olympischen Distanz auch Startplätze auf der Mitteldistanz zur Verfügung.
Das Profifeld der Frauen
Fünf Topathletinnen haben für die Mitteldistanz gemeldet. Das Feld vereint aktuelle PTO-Weltranglistenplätze mit Köln-Erfahrung und internationalem Siegesnachweise.
| Athletin | Nation / Verein | Aktuelle Form / Vorjahresplatzierung Köln |
|---|---|---|
| Anastacia Damm Nielsen | Dänemark | 3. Platz Köln 2025, 3. Platz 70.3 Schweden 2026 |
| Jana Uderstadt | DSW 1912 Darmstadt | 2. Platz Köln 2025, Sieg Open Lakes Champagne (Frankreich) Juni 2026 |
| Jenny Jendryschik | Tri Team Hamburg | Top 75 PTO-Weltrangliste |
| Eva Cornelisse | Niederlande | 4. Platz Köln 2025 |
| Carolin Meyer | Triathlon Jena | Siegerin Köln Mitteldistanz 2023 |
Damm Nielsen, Jendryschik und Uderstadt gehören allesamt zu den Top 75 der PTO-Weltrangliste. Die Siegerin von 2023, Carolin Meyer, bringt Köln-Erfahrung mit, während Eva Cornelisse als internationale Außenseiterin auf eine Verbesserung gegenüber ihrem Vorjahresergebnis zielt.
Das Profifeld der Männer: International und tief besetzt
Auch das Männerfeld ist breit aufgestellt. Mit Athleten aus Belgien, Australien, Großbritannien, Portugal und Deutschland treffen verschiedene Stilrichtungen und Stärkenprofile aufeinander.
| Athlet | Nation / Verein | PTO-Rang / Aktuelle Form |
|---|---|---|
| Pieter Heemeryck | Belgien | Rang 40, 8. Platz IRONMAN 70.3 Schweden 2026 |
| Kieran Storch | Australien | Rang 71, Siege Challenge Gunsan, Challenge Taiwan Half, Hell of the West 2026 |
| Simon Davis | Großbritannien | Rang 92, 2. Platz Challenge Gdańsk, 2. Platz Challenge St. Pölten 2026 |
| Hugo Figueiredo | Portugal | k.A. |
| João Dias | Portugal | k.A. |
| Hannes Butters | Team Erdinger Alkoholfrei (Deutschland) | 2. Platz IRONMAN 70.3 Tallinn, 23. August 2026 (3:39:38 h) |
| Ron Epple | DSW 1912 Darmstadt (Deutschland) | Stärken Schwimmen und Radfahren |
| Paul Weigand | ESV Gemünden (Deutschland) | 4. Platz Köln 2025 |
| Lennart Sievers | USC Kiel (Deutschland) | 8. Platz IRONMAN 70.3 Kraichgau 2026 |
| Nils Huckschlag | DSW 1912 Darmstadt (Deutschland) | 6. Platz Köln 2025, 3. Platz Apfelland Triathlon, 2. Platz Mitteldistanz Ingolstadt 2026 |
| Neilan Kempmann | SC Delphin Ingolstadt (Deutschland) | 7. Platz Köln 2025 |
| Jesse Hinrichs | 1. TC Oldenburg Die Bären (Deutschland) | Comeback nach Verletzungspause, Finish IRONMAN Sweden Kalmar, 15. August 2026 (8:07:45 h) |
Pieter Heemeryck geht als einer der Favoriten ins Rennen. Der Belgier ist auf Rang 40 der PTO-Weltrangliste geführt und bringt Erfahrung auf der Mitteldistanz mit. Kieran Storch hat in dieser Saison bereits dreimal gewonnen und dürfte ebenfalls auf den Sieg abzielen. Der 25-jährige Brite Simon Davis fiel zuletzt mit zwei zweiten Plätzen bei Challenge-Rennen auf und steht für die nächste Generation im Profi-Triathlon.
Das deutsche Aufgebot führt Hannes Butters an, der eine Woche vor dem Kölner Rennen beim IRONMAN 70.3 Tallinn in 3:39:38 Stunden auf Platz zwei fuhr. Nils Huckschlag und Paul Weigand kennen die Kölner Strecke aus dem Vorjahr und wissen, worauf es ankommt. Jesse Hinrichs kehrt nach längerer Verletzungspause zurück: Mitte August absolvierte er in Kalmar über die Langdistanz sein Comeback und finishte nach 8:07:45 Stunden. Ob er in Köln schon wieder in Topform ist, bleibt offen.
Der Köln Triathlon hat sich in fünf Jahren zu einem festen Termin im europäischen Mitteldistanz-Kalender entwickelt. Das PTO-Silber-Label, die innerstädtische Strecke und das wachsende Preisgeld ziehen jährlich ein stärkeres Feld an. Am 6. September wird sich zeigen, wer die Kulisse am Rhein für sich nutzt. Der Eintritt für Zuschauer ist frei.



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