Labertal-Lauf 2026: Streckenrekord durch Leander Gallemann in 32:29 Minuten

Labertal-Lauf 2026: Streckenrekord durch Leander Gallemann in 32:29 Minuten
Picture: © SPOFERAN | Symbolbild (KI-generiert)

Labertal-Lauf 2026: Streckenrekord durch Leander Gallemann in 32:29 Minuten

October 3, 20264 minutes Reading time

Leander Gallemann vom LVR Geiselhöring läuft 32:29 Minuten und setzt eine neue Bestmarke über zehn Kilometer. Dazu gibt es einen Teilnehmerrekord.

Traumhaftes Herbstwetter, so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie nie zuvor und eine neue Bestmarke über zehn Kilometer: Der 16. Labertal-Lauf in Geiselhöring-Hirschling hat am 3. Oktober vieles von dem eingelöst, was sich der LVR Geiselhöring für diese Ausgabe vorgenommen hatte. Für den sportlichen Höhepunkt sorgte ausgerechnet ein Läufer des gastgebenden Vereins: U20-Athlet Leander Gallemann gewann die zehn Kilometer in 32:29 Minuten.

Es gibt Tage, an denen eine Laufstrecke ziemlich genau das hält, was ihr Ruf verspricht. Am Samstag gehörte der Labertal-Lauf dazu.

Unter besten äußeren Bedingungen wurde im Tal der Kleinen Laber schnell gelaufen – sehr schnell sogar. Gleichzeitig erreichte die Veranstaltung einen neuen Teilnehmerrekord. Damit setzte sich die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort.

Und ganz vorne fiel eine Marke, die lange Bestand gehabt hatte.

Leander Gallemann läuft 32:29 Minuten

Leander Gallemann vom LVR Geiselhöring gewann den 10-km-Hauptlauf in 32:29 Minuten. Der U20-Läufer absolvierte die zehn Kilometer damit in einem Schnitt von rund 3:15 Minuten pro Kilometer. Nur sechs Sekunden später erreichte Markus Spangler vom TSV Beratzhausen in 32:35 Minuten das Ziel. Rang drei ging an den erst der U18 angehörenden Anton Schmidmaier vom LAC Passau in starken 33:22 Minuten.

Für Gallemann bedeuteten die 32:29 Minuten zugleich eine neue Bestmarke in der Geschichte des Labertal-Laufs.

Bislang stand Marco Bscheidl mit 32:47 Minuten aus dem Jahr 2012 an der Spitze der Siegerchronik. Gallemann unterbot diese Zeit nun um 18 Sekunden.

Dass der neue Rekord ausgerechnet an den gastgebenden LVR Geiselhöring geht, machte den sportlichen Höhepunkt aus Sicht des Vereins besonders.

Und auch dahinter war das Niveau bemerkenswert: Vier Männer blieben unter 34 Minuten, insgesamt 19 unter 39 Minuten.

Mariana Roth gewinnt bei den Frauen

Bei den Frauen setzte sich Mariana Roth vom TV Geiselhöring durch. Sie lief die zehn Kilometer in 38:25 Minuten und damit im Schnitt 3:50 Minuten pro Kilometer.

Auf Rang zwei folgte ihre Vereinskollegin Eva-Maria Scholz in 40:51 Minuten, Dritte wurde Elisa Schöne vom LAC Passau in 43:01 Minuten.

Damit blieb auch der Frauensieg in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes.

Der historische Frauen-Bestwert blieb dagegen unangetastet: Maria Kerres hatte 2021 in Hirschling außergewöhnliche 34:44 Minuten erreicht.

Niederbayerische Meisterschaften mit starkem Nachwuchs

Parallel zum offenen Hauptlauf wurden erneut die Niederbayerischen Straßenlaufmeisterschaften ausgetragen.

Dabei gab es eine Besonderheit: Der Gesamtsieger des offenen Rennens ist nicht automatisch Sieger der Meisterschaftswertung. In dieser setzte sich bei den Männern Anton Schmidmaier vom LAC Passau mit seinen 33:22 Minuten durch – und das als U18-Athlet. Dahinter folgten Stefan Stricker vom TSV 1861 Deggendorf in 35:49 Minuten und Alex Sellner von der LG Passau in 36:11 Minuten.

Bei den Frauen ging der Niederbayerische Meistertitel an Mariana Roth. Mit ihren 38:25 Minuten gewann sie nicht nur die Meisterschaft, sondern zugleich die Frauen-Gesamtwertung des Hauptlaufs. Eva-Maria Scholz und Elisa Schöne belegten auch in der Meisterschaft die Plätze zwei und drei.

Auch die Altersklassen unterstrichen die Breite des Feldes: Von der U18 bis zur M80 wurden Meisterschaftsentscheidungen ausgetragen. So gewann beispielsweise Alex Sellner die M55 in 36:11 Minuten, Ludwig Lang die M70 in 42:17 Minuten und Franz Stümpfle die M80 in 56:44 Minuten.

Schnelle fünf Kilometer – Franziska Bichlmeier in 18:40

Auch auf der 5-km-Strecke wurde schnell gelaufen.

Den Hobbylauf der Männer gewann Philipp Rixinger von tri.P.coaching in 17:38 Minuten. Lorenz Ammer folgte in 18:59 Minuten, Markus Winklmeier wurde in 19:09 Minuten Dritter.

Besonders stark war die schnellste Frau: Franziska Bichlmeier vom LAC Passau benötigte lediglich 18:40 Minuten – und gehört noch der U16 an. Dahinter folgten Nina Schaller vom TV Geiselhöring in 19:25 Minuten und Caroline Reindl vom TSV Beratzhausen in 20:15 Minuten.

Bichlmeier gewann damit zugleich die Niederbayerische U16-Meisterschaft. Bei den männlichen U16 ging der Titel an Max Zeichfüssl vom SVG Ruhstorf/Rott in 19:37 Minuten; die männliche U14 gewann Vincent Rieger in 20:22 Minuten.

Ein Rennen für 32 Minuten – und für weit über eine Stunde

So beeindruckend die Spitzenzeiten waren: Zum Charakter des Labertal-Laufs gehörte auch 2026 wieder, dass der Wettkampf nicht an einer bestimmten Geschwindigkeit beginnt oder endet.

Während an der Spitze um Sekunden, Streckenrekord und Meistertitel gelaufen wurde, kamen im Hauptlauf ebenso Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach 50, 60 oder mehr als 70 Minuten ins Ziel. Die Ergebnisliste reicht bei den Männern bis 1:10:35 Stunden, bei den Frauen bis 1:14:07 Stunden.

Gerade diese Mischung gehört zu dem, was wir als Veranstalter mit dem Labertal-Lauf verbinden möchten. Wer vorne eine 32 vor dem Doppelpunkt laufen kann, findet hier eine Strecke dafür. Wer erstmals unter einer Stunde bleiben möchte, ebenso. Und wer einfach einen schönen Wettkampfvormittag im Labertal erleben möchte, muss überhaupt keine bestimmte Zeit mitbringen.

Auch der Nachwuchs gehört dazu

Bevor um 10 Uhr die schnellen fünf und zehn Kilometer begannen, gehörte die Strecke zunächst den Jüngsten.

Beim Bambinilauf waren bereits die Kleinsten unterwegs. Alexandra Hutzler vom TV Schierling gewann bei den Mädchen, Karl Lichtinger vom TV Geiselhöring bei den Jungen; auch der gastgebende LVR war mit Nachwuchs am Start.

Damit blieb auch beim Teilnehmerrekord 2026 ein wichtiger Bestandteil des Labertal-Laufs erhalten: Der Veranstaltungstag reicht vom ersten Wettkampferlebnis bis zum Kampf um Meistertitel und Streckenrekorde.

„Schnell. Schön. Labertal.“ – diesmal ziemlich wörtlich

In den Wochen vor dem Rennen hatten wir den Labertal-Lauf unter einen einfachen Gedanken gestellt:

Schnell. Schön. Labertal.

Am 3. Oktober passte dieser Satz selten besser. Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Herbstseite. Die amtlich vermessenen fünf und zehn Kilometer ermöglichten zahlreiche schnelle Leistungen. Mit 32:29 Minuten fiel die bisher schnellste Männerzeit der Veranstaltungsgeschichte. Und zugleich standen so viele Läuferinnen und Läufer am Start wie noch bei keiner Ausgabe zuvor.

"Für uns als LVR Geiselhöring ist das vor allem ein Grund, Danke zu sagen: an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Vereine, die vielen Helferinnen und Helfer sowie alle, die entlang der Strecke und rund um das Sportheim in Hirschling zu diesem Tag beigetragen haben." Und vielleicht ist der neue Streckenrekord auch eine kleine Ansage für das kommende Jahr.

32:29 Minuten stehen jetzt da.

Mal sehen, wie lange.

👉 Alle Ergebnisse des Labertal-Laufs 2026

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