Als Lauftrainer der Munich Running Academy freue ich mich natürlich, wenn unsere Trainerkollegen am Start stehen. Gleichzeitig laufe ich aber auch sehr gerne gemeinsam mit meinen Kollegen von Autodesk.
Vor dem Start trafen wir uns zunächst mit Timo, Achim und Olga an der Olympiaschwimmhalle für das obligatorische Gruppenfoto. Anschließend wechselte ich zu meinem Autodesk-Team.
Im Durchstarter-Block B fand ich überraschend weit vorne noch einen Platz. Durch die kleine Startverzögerung bedeutete das allerdings zunächst langsames Anrollen bis zur eigentlichen Startlinie.
Mein ursprünglicher Plan war eine neue 5-km-Bestzeit. Die Realität sah etwas anders aus: 27 Grad, keine spezifische Vorbereitung auf dieses Rennen und viele intensive Trainingswochen zuvor.
Also entschied ich mich, komplett nach Körpergefühl zu laufen.
Bis etwa Kilometer vier lief alles erstaunlich rund. Danach begann der eigentliche Wettkampf im Kopf. Immer wieder stellte sich die Frage, ob das Tempo noch sinnvoll ist. Gleichzeitig wusste ich, dass jetzt Nachlassen kaum schneller ins Ziel bringt.
Als der SAP Garden auftauchte, wusste ich: Jetzt ist es geschafft. Noch einmal außen herum, entlang der Parkharfe und hinein ins Ziel.
Die letzten 500 Meter konnte ich noch einmal deutlich beschleunigen.
Nach dem Zieleinlauf warteten Medaille, mehrere Becher Erdinger Alkoholfrei und viele Gespräche mit Kollegen von Autodesk sowie der Munich Running Academy.
Mit einer Zeit von 22:18 Minuten über 5,9 Kilometer und Platz 210 von über 37.000 Teilnehmern bin ich mehr als zufrieden.
Vor allem, weil dieses Rennen komplett "aus dem Training heraus" entstanden ist.
Ich freue mich schon jetzt auf den B2Run 2027.







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