Eine professionelle Zeitnahme gehört für Teilnehmerinnen und Teilnehmer längst zu einem modernen Wettkampf. Doch klassische Chip-Zeitnahmen mit externer Technik und eigenem Zeitnehmer-Team sind nicht für jede Veranstaltung notwendig oder wirtschaftlich sinnvoll. SPOFERAN hat deshalb seine seit fast zehn Jahren eingesetzte Zeitnahme-App bibkeeper grundlegend neu aufgestellt. Der neue bibkeeper verbindet die Zeitnahme per Smartphone, Tablet oder Laptop mit Live-Ergebnissen, automatischer Auswertung und einem vollständigen Offline-Betrieb – und soll damit vor allem eines sein: eine praxistaugliche Alternative für Wettkämpfe, deren Ablauf eine manuelle Erfassung zuverlässig ermöglicht.
Es ist einer dieser Bereiche eines Wettkampfs, über den im Idealfall kaum jemand spricht. Eine Läuferin überquert die Ziellinie, wenige Sekunden später erscheint ihre Zeit in der Ergebnisliste. Beim Triathlon kommen Schwimm-, Rad- und Laufzeiten zusammen, bei einem Freiwasserschwimmen muss der Zieleinlauf ebenso zuverlässig erfasst werden wie bei einem Straßenlauf, Trail oder Backyard Ultra. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das selbstverständlich. Für Veranstalter steckt dahinter jedoch eine der sensibelsten Aufgaben des gesamten Wettkampftages: die Zeitnahme.
Seit fast zehn Jahren arbeitet SPOFERAN mit resultastic und dem bibkeeper an genau dieser Stelle. Nun ist eine vollständig überarbeitete Generation der Zeitnahme-App erschienen. In sie sind nicht nur neue technische Möglichkeiten eingeflossen, sondern vor allem Erfahrungen aus vielen Jahren praktischer Zeitnahme bei echten Wettkämpfen – vom Vereinslauf bis zur Meisterschaft.
Zeitnahme für Vereine, ohne gleich eine komplette Chip-Zeitnahme buchen zu müssen
Die Idee hinter dem bibkeeper ist bewusst einfach: Veranstalter sollen eine moderne Wettkampf-Zeitnahme selbst durchführen können, ohne dafür zwingend Zeitmessmatten, RFID-Chips oder ein externes Zeitnehmer-Team zu benötigen.
„Unser Ziel mit dem bibkeeper war von Anfang an, Vereinen und Veranstaltern eine Zeitnahme zu ermöglichen, die alle Vorteile einer professionellen Chip-Zeitnahme bietet, aber zu deutlich geringeren Kosten“, erklärt SPOFERAN-Mitgründer Christian Teringl. „Live-Ergebnisse und eine moderne Ergebnisdarstellung sollten nicht davon abhängen, ob sich für den konkreten Wettkampf eine klassische Chip-Zeitnahme wirtschaftlich lohnt.“
Statt spezieller Zeitnahme-Hardware kommen Geräte zum Einsatz, die bei praktisch jedem Organisationsteam ohnehin vorhanden sind: Smartphone, Tablet oder Laptop. Der bibkeeper läuft auf iPhone und iPad, Android-Geräten, Mac und Windows sowie direkt im Browser. Mehrere Geräte können gleichzeitig mit demselben Wettkampf verbunden werden und synchronisieren ihre Erfassungen untereinander.
Damit richtet sich die Lösung nicht nur an klassische Läufe. Die Zeitnahme-App kann unter anderem für Laufveranstaltungen, Triathlon, Radrennen, Freiwasserschwimmen und weitere Wettkampfformate eingesetzt werden.
So funktioniert die Zeitnahme mit dem bibkeeper
Besonders interessant ist der vom SPOFERAN-Team empfohlene Zwei-Personen-Modus. Dabei werden Zeit und Startnummer bewusst getrennt voneinander erfasst.
Eine Person steht direkt an der Ziellinie und erfasst für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer beim Überqueren der Linie auf dem Smartphone oder Tablet die Zeit. Einige Meter dahinter erfasst eine zweite Person die Startnummern. Zwischen beiden Positionen wird ein schmaler Zielkanal eingerichtet, beispielsweise mit Absperrgittern oder Trassierband. Entscheidend ist lediglich, dass sich die Reihenfolge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Ziellinie nicht mehr verändert.
Der bibkeeper verbindet anschließend die erste erfasste Zeit mit der ersten erfassten Startnummer, die zweite Zeit mit der zweiten Nummer und so weiter. Die Person an der Ziellinie kann sich dadurch vollständig auf das exakte Erfassen der Zeiten konzentrieren, während die Startnummern einige Meter später ohne denselben Zeitdruck aufgenommen werden.
Für die Erfassung der Startnummer gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie kann direkt eingetippt, aus einer Teilnehmerliste ausgewählt oder über eine Art QR-Code auf der Startnummer – dem sogenannten bibcode – mit der Kamera gescannt werden.
Bei Wettkampfformaten, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit größeren Abständen ins Ziel kommen, kann sogar eine einzelne Person genügen. Im Ein-Personen-Modus wird lediglich die Startnummer erfasst; der Zeitpunkt wird automatisch mitgespeichert. Beispiele hierfür sind etwa Halbmarathon, Marathon, Trailläufe, Freiwasserschwimmen oder Backyard Ultras.
Ein kleiner Piepton – und fast zehn Jahre Erfahrung dahinter
Nicht jede Verbesserung einer Zeitnahme-App klingt auf den ersten Blick spektakulär. Manche werden erst wichtig, wenn man selbst an einer Ziellinie gestanden hat.
Eine solche Neuerung ist das akustische Feedback bei der Erfassung. Jede erfolgreiche Eingabe wird im neuen bibkeeper mit einem Ton bestätigt.
„Eine meiner Lieblingsneuerungen wirkt auf den ersten Blick fast wie ein Gimmick: Der bibkeeper piepst jetzt bei jeder erfolgreichen Erfassung“, sagt Teringl. „Aber genau solche Details entstehen aus der Praxis. Wer an einer Ziellinie steht, möchte nicht jedes Mal aufs Display schauen müssen, sondern unmittelbar wissen: Die Zeit oder Startnummer ist erfasst. Dieses akustische Feedback gibt zusätzliche Sicherheit – und kann in der Hektik eines Wettkampfs überraschend wichtig sein.“
Genau diese Detailarbeit steht exemplarisch für die Entwicklung der neuen App. Statt eine Zeitnahme theoretisch am Schreibtisch neu zu konzipieren, hat SPOFERAN Rückmeldungen von Veranstaltern aus den vergangenen Jahren systematisch in die neue Version einfließen lassen.
„Beim neuen bibkeeper ging es uns nicht einfach um eine neue Oberfläche oder ein technisches Update“, sagt SPOFERAN-Mitgründer Ferdinand Frank. „Wir haben das Feedback der Veranstalter aus den vergangenen Jahren konsequent aufgegriffen und in die neue App einfließen lassen. Viele Details im neuen bibkeeper sind deshalb direkt aus der Praxis entstanden.“
Was passiert, wenn bei der Zeitnahme etwas schiefgeht?
Genau dort zeigt sich ein wesentlicher Schwerpunkt der Neuentwicklung. Denn an einem echten Wettkampftag läuft selten alles exakt so wie in einer Testumgebung.
Eine Startnummer ist nicht lesbar. Eine Zeit wurde versehentlich zweimal erfasst. Eine Nummer fehlt. Zwei Einträge wurden vertauscht. Eine nachgemeldete Person taucht noch nicht in der Liste auf. Oder eine Teilnehmerin wird zunächst nur mit einem Platzhalter erfasst.
Der neue bibkeeper soll solche Situationen nicht nur zulassen, sondern aktiv beim Korrigieren unterstützen. Das System erkennt beispielsweise, wenn die Anzahl der erfassten Zeiten und Startnummern nicht mehr zusammenpasst, und zeigt an, ab welcher Position die Zuordnung auseinanderläuft. Anschließend können fehlende Zeiten oder Nummern eingefügt, überzählige Einträge entfernt oder Zeilen getauscht werden. Vor einer Korrektur zeigt die App eine Vorschau der neuen Zuordnung. Auch doppelte Startnummern werden erkannt.
Für Frank ist gerade diese Funktion entscheidend: „Für mich ist die Fehlerkorrektur eine der wichtigsten Funktionen des neuen bibkeeper. Denn nicht entscheidend ist, ob im Idealfall alles funktioniert, sondern ob man auch dann souverän weiterarbeiten kann, wenn einmal etwas, wie eine verloren gegangene Startnummer, nicht nach Plan läuft.“
Zeitnahme ohne Internet: Der bibkeeper funktioniert vollständig offline
Eine weitere zentrale Frage bei jeder digitalen Zeitnahme lautet: Was passiert bei schlechtem Mobilfunkempfang?
Gerade Laufveranstaltungen, Triathlons, Trailrennen oder Freiwasserschwimmen finden häufig an Orten statt, an denen eine stabile Internetverbindung alles andere als selbstverständlich ist. Deshalb speichert der bibkeeper jede Erfassung zunächst lokal auf dem jeweiligen Gerät. Auch die Ergebnisse werden lokal berechnet. Selbst ohne Internet stehen damit Ergebnislisten und Nettozeiten zur Verfügung und können als PDF oder Excel exportiert werden. Die Rohdaten der Zeitnahme lassen sich zusätzlich als CSV ausgeben.
Sobald wieder eine Verbindung besteht, werden noch nicht übertragene Daten automatisch synchronisiert und die Ergebnisse online bereitgestellt.
„Vollständige Offline-Fähigkeit war für uns kein Extra, sondern eine Grundvoraussetzung“, sagt Frank. „Wenn alles schiefläuft und kein Netz verfügbar ist, muss die Zeitnahme trotzdem sicher weiterlaufen und exportierbar bleiben.“
Das ist ein entscheidender Unterschied zwischen einer App, die lediglich Daten ins Internet überträgt, und einer Zeitnahme-App, die tatsächlich auch ohne Internetverbindung arbeitsfähig bleiben soll.
Live-Ergebnisse und automatische Auswertung direkt nach dem Zieleinlauf
Während die Erfassung vor Ort möglichst einfach gehalten wird, übernimmt im Hintergrund resultastic die weitere Wettkampfauswertung. Sobald Zeiten und Startnummern vorliegen und übertragen werden können, werden sie einander zugeordnet und ausgewertet. Ergebnisse können dadurch innerhalb weniger Sekunden online erscheinen.
Für Veranstalter bedeutet das: Die Zeitnahme endet nicht mit einer handgeschriebenen Liste, die anschließend noch in eine Excel-Tabelle übertragen werden muss. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Zuschauer oder Angehörige können aktuelle Ergebnisse direkt während des Wettkampfs verfolgen.
Auch für das Organisationsteam bleibt die Auswertung sichtbar. Es lässt sich beispielsweise prüfen, wer noch auf der Strecke ist. DNF, DNS oder DSQ können vergeben und Kategorien abgeschlossen werden. Start, Zwischenzeiten und Ziel können auf unterschiedlichen Geräten beziehungsweise Messpunkten erfasst werden.
Damit wird aus der reinen Stoppuhr eine vollständige digitale Wettkampfauswertung.
Zeitnahme für Lauf, Triathlon, Freiwasser und Backyard Ultra
Eine der häufigsten Fragen lautet dennoch: Für wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer eignet sich der bibkeeper?
Eine seriöse pauschale Antwort gibt es darauf nicht.
Die Größe eines Wettkampfs ist dafür sogar nur bedingt aussagekräftig. Entscheidend ist vielmehr, wie sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im entscheidenden Moment verteilen. Ein sehr großer Backyard Ultra kann aufgrund seines strukturierten Rennablaufs hervorragend mit dem bibkeeper funktionieren. Ein wesentlich kleinerer, schneller 1.000-Meter-Lauf kann dagegen durch einen extrem dichten Zieleinlauf deutlich höhere Anforderungen an die Zeitnahme stellen.
Streckenlänge und -profil spielen ebenso eine Rolle wie Startgruppen, unterschiedliche Distanzen, die Geschwindigkeit des Feldes, der Zielkanal und der Charakter des Rennens. Eine flache, schnelle Strecke erzeugt häufig eine andere Dynamik als ein anspruchsvoller Trail. Ein taktisches Rennen kann wiederum anders verlaufen als ein Wettbewerb, bei dem sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer über lange Zeit in einer kompakten Gruppe bewegen.
SPOFERAN verzichtet deshalb bewusst auf eine starre Teilnehmergrenze. Auch mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mit dem bibkeeper zeitgenommen werden, sofern sich das Feld entsprechend verteilt. Bei einem sehr dichten Zieleinlauf kann dagegen eine RFID-Chip-Zeitnahme die sinnvollere Lösung sein.
„Wir setzen ganz bewusst keine pauschale Teilnehmergrenze für den bibkeeper“, erklärt Teringl. „Entscheidend ist das gesamte Setting: Wie dicht kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Ziel? Ist die Strecke flach und schnell oder anspruchsvoll? Gibt es Startgruppen, unterschiedliche Distanzen oder einen eher taktischen Rennverlauf? Meist können wir in einem fünf- bis zehnminütigen Gespräch sehr gut einschätzen, welche Zeitnahme sinnvoll ist.“
Einen besonders interessanten Einsatzbereich sieht Teringl bei einem noch vergleichsweise jungen Wettkampfformat: „Bei Formaten wie Backyard Ultras ist der bibkeeper für mich nahezu prädestiniert: einfach, effizient und kostengünstig.“
Das liegt auch am Rennprinzip. Bei einem Backyard Ultra absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wiederholt dieselbe Runde und starten in festgelegten Intervallen erneut. Eine klassische hochautomatisierte Chip-Zeitnahme ist hier nicht zwangsläufig erforderlich, während eine flexible Runden- und Teilnehmererfassung besonders wichtig wird.
bibkeeper oder RFID-Chip-Zeitnahme?
Der neue bibkeeper soll die professionelle Chip-Zeitnahme deshalb nicht grundsätzlich ersetzen. Beide Systeme lösen unterschiedliche Anforderungen.
Eine RFID-Zeitnahme erfasst Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Chips und Antennen beziehungsweise Zeitmessmatten automatisch. Das ist insbesondere bei sehr dichtem Zieleinlauf ein großer Vorteil. Dafür entstehen zusätzliche Kosten für Hardware, Chips, Zeitnehmer-Team, Anfahrt und gegebenenfalls zusätzliche Messpunkte.
Beim bibkeeper erfolgt die Erfassung dagegen manuell per Smartphone, Tablet oder Laptop. Ein bis zwei Personen aus dem Organisationsteam übernehmen die Zeitnahme selbst. Spezielle Zeitmesshardware wird nicht benötigt.
Welche Variante besser passt, hängt deshalb nicht von Kategorien wie „kleiner“ oder „großer“ Wettkampf ab. Ein Wettbewerb mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern kann für den bibkeeper sehr gut geeignet sein, wenn das Feld ausreichend auseinandergezogen ins Ziel kommt. Umgekehrt kann ein kurzer und schneller Lauf mit vergleichsweise wenigen Starterinnen und Startern eine Chip-Zeitnahme sinnvoll machen, wenn viele von ihnen nahezu gleichzeitig die Ziellinie erreichen.
Die entscheidende Frage lautet also nicht:
Wie groß ist mein Wettkampf?
Sondern:
Wie sieht mein Wettkampf aus – und wie kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Ziel?
Was kostet die Zeitnahme mit dem bibkeeper?
Zum Start der neuen App kostet die Zeitnahme mit Live-Ergebnissen 0,10 Euro je Teilnehmerin beziehungsweise Teilnehmer eines veröffentlichten Events. Für Buchungen ab dem 1. Januar 2027 beträgt der Preis 0,20 Euro je Teilnehmerin beziehungsweise Teilnehmer, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.
Wer die Zeitnahme zunächst ausprobieren möchte, kann den freien Modus ohne Account und ohne Online-Event nutzen. Zeiten und Startnummern lassen sich dabei direkt auf dem eigenen Gerät erfassen. Der kostenlose Modus eignet sich damit auch für Trainings, Tests oder zum Durchspielen der Abläufe vor einer Veranstaltung.
Zeitnehmer gesucht? Manchmal reicht das eigene Organisationsteam
Für Veranstalter verändert sich damit auch die Frage, wie eine Zeitnahme organisiert werden muss. Wer für einen Lauf oder Triathlon einen Zeitnehmer sucht, benötigt nicht zwangsläufig einen externen Dienstleister.
Bei einem geeigneten Wettkampf können ein oder zwei Personen aus dem eigenen Team die Zeitnahme übernehmen. Benötigt werden lediglich geeignete Smartphones, Tablets oder Laptops und ein sauber vorbereiteter Zielbereich.
Für Vereine und Veranstalter kann das einen erheblichen wirtschaftlichen Unterschied machen. Eine moderne Zeitnahme mit Live-Ergebnissen muss dadurch nicht automatisch mit externer Spezialhardware und einem eigenen Zeitnehmer-Team verbunden sein.
Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit, bei einem entsprechend dichten oder komplexen Setting auf eine professionelle Chip-Zeitnahme zurückzugreifen.
Diese Offenheit ist Teil des Konzepts: Nicht jede Veranstaltung braucht dieselbe Technik.
Fast zehn Jahre Zeitnahme – verdichtet in einer neuen App
Der neue bibkeeper ist deshalb weniger die Geschichte eines einzelnen Software-Launches als das Ergebnis eines langen Lernprozesses.
Fast zehn Jahre lang wurde das Prinzip bei echten Sportveranstaltungen wie bayerischen und niederbayerischen Meisterschaften erfolgreich eingesetzt, angepasst und weiterentwickelt. Veranstalter haben gezeigt, welche Abläufe funktionieren, welche Probleme tatsächlich auftreten und welche vermeintlich kleinen Details an einem hektischen Wettkampftag plötzlich entscheidend werden können.
Ein Piepton nach einer erfolgreichen Erfassung gehört genauso dazu wie eine durchdachte Fehlerkorrektur oder die Möglichkeit, eine komplette Ergebnisliste selbst dann zu exportieren, wenn weit und breit kein Mobilfunknetz verfügbar ist.
Genau darin liegt möglicherweise die wichtigste Neuerung des neuen bibkeeper: Die Technik versucht nicht, einen perfekten Wettkampftag vorauszusetzen. Sie ist dafür gebaut, wenn er es nicht ist.
Häufige Fragen zur Zeitnahme mit dem bibkeeper
Kann ich einen Lauf mit dem Smartphone zeitnehmen?
Ja. Mit dem bibkeeper können Zeiten und Startnummern direkt auf einem Smartphone erfasst werden. Je nach Wettkampf ist eine Zeitnahme mit einer Person beziehungsweise einem Gerät oder im Zwei-Personen-Modus mit zwei Geräten möglich.
Eignet sich eine Zeitnahme-App auch für Triathlon?
Grundsätzlich ja. Der bibkeeper kann für unterschiedliche Wettkampfformate und mehrere Messpunkte eingesetzt werden. Ob die manuelle Zeitnahme für einen konkreten Triathlon sinnvoll ist, hängt unter anderem von Startformat, Distanzen, Streckenverlauf und der Dichte an den Messpunkten und im Ziel ab.
Funktioniert die Wettkampf-Zeitnahme ohne Internet?
Ja. Der bibkeeper speichert Erfassungen lokal und berechnet die Ergebnisse auch offline. Sobald wieder eine Internetverbindung vorhanden ist, können die Daten automatisch synchronisiert werden.
Brauche ich für einen Lauf einen professionellen Zeitnehmer?
Nicht zwingend. Bei geeigneten Veranstaltungen können ein oder zwei Personen aus dem Organisationsteam die Zeitnahme mit dem bibkeeper selbst durchführen. Bei sehr dichtem Zieleinlauf oder komplexen Anforderungen kann dagegen eine professionelle RFID-Chip-Zeitnahme sinnvoller sein.
Für wie viele Teilnehmer eignet sich der bibkeeper?
Dafür gibt es bewusst keine feste Grenze. Die reine Teilnehmerzahl ist nicht entscheidend. Wesentlich wichtiger sind beispielsweise die Dichte des Zieleinlaufs, Streckenprofil, Startgruppen, Distanzen und der konkrete Wettkampfablauf. Auch Veranstaltungen mit mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern können mit dem bibkeeper möglich sein, wenn sich das Feld entsprechend verteilt.
Ist der bibkeeper für Backyard Ultras geeignet?
Backyard Ultras gehören zu den Formaten, bei denen die flexible manuelle Erfassung besonders interessant sein kann. Rundenrennen werden vom bibkeeper unterstützt; jede Passage nach dem Start kann als Runde erfasst werden.



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